Zwei Frachter kollidieren in Brunsbüttel beim Schleusenmanöver
Zwei Schiffe sind am frühen Sonntagmorgen beim Verlassen der Großen Südschleuse in Brunsbüttel kollidiert. Der Vorfall ereignete sich gegen 3:50 Uhr und betraf einen unter maltesischer Flagge fahrenden Öltanker sowie ein Schiff, das in Antigua und Barbuda registriert ist. Verletzte gab es nicht, und die Wasserstraße blieb von Verschmutzungen unberührt.
Die Kollision passierte, als beide Schiffe nebeneinander in der Schleuse vertäut lagen und sich auf das Ablegen vorbereiteten. Erste Erkenntnisse deuten darauf hin, dass Sogeffekte zwischen den Schiffen dazu führten, dass sie gegeneinander trieben. Durch den Zusammenstoß entstanden Lackschäden an beiden Rümpfen sowie Beschädigungen am Geländer des Tankers.
Die Schiffe erlitten zwar leichte Schäden, jedoch keine strukturellen Beeinträchtigungen oder Wassereinbrüche. Da weder Verschmutzungen noch Verletzungen zu verzeichnen waren, setzten beide ihre Fahrt ohne weitere Verzögerung fort. Noch ist nicht bekannt, welche Behörde die Ermittlungen leitet.