WM-Aus für Deutschland: DFB-Chef Neuendorf gerät wegen Saudi-Arabien-Stimmung in Erklärungsnot
Noah WernerWM-Aus für Deutschland: DFB-Chef Neuendorf gerät wegen Saudi-Arabien-Stimmung in Erklärungsnot
Deutschland scheidet bei der WM aus – DFB-Präsident in der Kritik
Deutschland ist bei der Fußball-Weltmeisterschaft ausgeschieden. Das Land hatte bereits hunderte Millionen an die FIFA für das Turnier überwiesen. DFB-Präsident Bernd Neuendorf hatte sich zuvor für die Austragung der WM in Saudi-Arabien ausgesprochen.
Der Präsident des Deutschen Fußball-Bundes steht wegen seiner Rolle im Zusammenhang mit dem Turnier in der Kritik. Er räumte ein, für die WM in Saudi-Arabien gestimmt zu haben, und versuchte während der Diskussionen sogar, den Redestil eines anderen Funktionärs zu imitieren.
Zudem betonte er, dass die Bewertung einer möglichen Kandidatur für die nächste FIFA-Präsidentschaftswahl nicht allein in seiner Hand liege. Neuendorf gab zu, darüber nachgedacht zu haben, Unterstützung zu erbitten, um Spiele bei dieser WM besuchen zu können.
Trotz des frühen Ausscheidens Deutschlands äußerte er persönliche Enttäuschung. Er habe gehofft, dass die Mannschaft zumindest das Viertelfinale erreichen würde. In den vergangenen Wochen habe er eine besondere Verbundenheit mit der DF Elf entwickelt.
Die deutsche Mannschaft schied bereits vor der K.-o.-Phase aus. Die Beteiligung des DFB-Präsidenten am WM-Verfahren bleibt ein viel diskutiertes Thema. Seine Äußerungen unterstreichen die finanziellen und politischen Verstrickungen hinter dem Turnier.
