22 December 2025, 08:11

WM-Achtelfinale bereits ein Erfolg? - Völler: "Das hängt davon ab"

Ein Fussballspiel im Gange mit sechs Spielern auf dem Feld, drei Fussbälle sichtbar, zahlreiche Zuschauer in Regenjacken mit Schirmen und mehrere Kameraleute, die das Ereignis aufnehmen.

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WM-Viertelfinale schon ein Erfolg? – Völler: „Kommt darauf an, wie“

WM-Viertelfinale schon ein Erfolg? – Völler: „Kommt darauf an, wie“

WM-Viertelfinale schon ein Erfolg? – Völler: „Kommt darauf an, wie“

  1. Dezember 2025, 07:25 Uhr

DFB-Sportdirektor Rudi Völler hat die Erwartungen an die Fußball-WM 2026 realistisch gesteckt. Zwar bewertet er das Erreichen des Viertelfinales als Erfolg, doch betont er, dass es vor allem auf die Leistungen der Mannschaft auf dem Weg dorthin ankommt. Seine Aussagen fallen in eine Phase, in der sich die deutsche Nationalmannschaft auf eine anspruchsvolle Vorrunde gegen Ecuador und die Elfenbeinküste vorbereitet.

Völler räumte ein, dass der Gruppensieg kein Selbstläufer werde. Besonders Frankreich stufte er als klaren Favoriten ein – das Team verfüge über eine „zweite Mannschaft“ an Spielstärke in der Breite. Deutschland hingegen fehle es an vergleichbarer Kadertiefe.

Rückblickend verwies Völler auf die EM 2024, als die DFB-Elf bis ins Viertelfinale kam, dort aber am späteren Turniersieger Spanien scheiterte. Diese Leistung sieht er als Maßstab für die anstehende WM. Bei den möglichen K.-o.-Gegnern hob er Frankreich als größte Hürde hervor. Auch England, nun unter Trainer Thomas Tuchel, bezeichnete er als „sogenannte Geheimfavoriten“. Tuchel hatte nach dem Abgang von Erik ten Hag das Zepter übernommen und führt die „Three Lions“ in Gruppe L gegen Kroatien, Ghana und Panama an. Trotz der Herausforderungen zeigt sich Völler zuversichtlich, dass Deutschland weiterkommt. Doch eines machte er deutlich: Der Weg ins Viertelfinale verlange mehr als nur Ergebnisse – es komme auf die Art und Weise an.

Mit gemäßigter Zielsetzung geht die deutsche Nationalmannschaft in die WM 2026. Völlers Fokus auf die Leistung statt auf reine Resultate setzt einen klaren Akzent. Der Weg führt über schwierige Gruppengegner und wahrscheinlich auf Frankreich oder England in der späteren Turnierphase.