Wie öffentliche Schwimmbäder mit Chlor und Co. für sauberes Wasser sorgen
Greta WagnerWie öffentliche Schwimmbäder mit Chlor und Co. für sauberes Wasser sorgen
Öffentliche Schwimmbäder in der gesamten Region setzen auf Chlor, um das Wasser sauber und sicher zu halten. Während die meisten Einrichtungen es als Hauptdesinfektionsmittel nutzen, haben einige zusätzliche Systeme eingeführt, um den Chemikalieneinsatz zu reduzieren. Unterschiedliche Ansätze werden verfolgt, um die strengen Hygienestandards zu erfüllen.
Chlor bleibt die Standardmethode zur Desinfektion von Beckenwasser. Es tötet Viren und Bakterien wirksam ab und sorgt so für den Schutz der Schwimmer. Nach den DIN-19643-Vorschriften muss der Chlorgehalt zwischen 0,30 mg/l und 0,60 mg/l liegen.
In Goslar setzt das Aquantic-Bad ebenso wie das P3-Bad in Peine ausschließlich auf Chlor. In Peine wird die Hygiene zusätzlich durch eine kontinuierliche Wasserumwälzung und Filtration gestärkt. Das Stadtbad Okeraue in Wolfenbüttel kombiniert Chlor dagegen mit einer UV-Behandlung, um den Chemikalienverbrauch zu senken.
Das Allerwelle-Bad in Gifhorn geht einen anderen Weg und stellt sein Chlor selbst durch Elektrochlorierung her. Die Anlage behandelt zudem das Rückspülwasser mithilfe von Osmosefiltration. Die Wasserwelt Aqua Mundo von Center Parcs reduziert den Chloranteil weiter, indem biologische Filter mit UV-Systemen kombiniert werden.
Die städtischen Hauptschwimmbäder in Braunschweig bleiben bei Chlor als primärem Desinfektionsmittel. Der Betreiber des BadeLand Wolfsburg hat bisher keine Details zu seinen Wasseraufbereitungsmethoden bekannt gegeben.
Die Bäder in der Region halten sich strikt an die Vorgaben zur Wasserqualität, wobei Chlor eine zentrale Rolle spielt. Einige Einrichtungen setzen zusätzlich auf UV-Licht, Filtration oder alternative Chlorherstellung, um die Effizienz zu steigern. Diese Maßnahmen gewährleisten saubere und sichere Badebedingungen für die Besucher.







