31 May 2026, 08:05

Warum der Arte-Film über Harry und William heute schon veraltet wirkt

Wo ist Harry eigentlich?

Warum der Arte-Film über Harry und William heute schon veraltet wirkt

Ein Dokumentarfilm über Prinz Harry und Prinz William wurde vergangenen Freitag auf Arte ausgestrahlt. Der 2023 gedrehte Beitrag bot jedoch kaum neue Erkenntnisse über den längst bekannten Zwist innerhalb der Königsfamilie. Seitdem haben sich entscheidende Veränderungen ergeben, die Teile des Films heute veraltet wirken lassen.

Die Dokumentation beleuchtete das angespannte Verhältnis der beiden Prinzen. Doch seitdem hat sich vieles verändert: Harrys Frau Meghan hat in der Zwischenzeit ihre Position bei Netflix aufgegeben – eine Tätigkeit, die sie während der Dreharbeiten noch ausübte. Gleichzeitig hat sich das Paar zunehmend aus der Öffentlichkeit zurückgezogen und ist in Großbritannien kaum noch präsent.

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Auch in der britischen Popkultur ist Harrys Einfluss weiter geschwunden. Selbst Paddington Bär ist mittlerweile auf Souvenirs und in der öffentlichen Zuneigung präsenter. Postkarten mit dem Konterfei des Prinzen sucht man in Londons Läden vergeblich – ein deutliches Zeichen für den Wandel seiner Beliebtheit.

Der Film selbst lieferte keine neuen Einblicke in die Konflikte der Brüder, sondern stützte sich auf ältere Interviews und längst bekannte Ereignisse. Angesichts von Harrys reduziertem öffentlichen Auftreten und den veränderten Umständen wirkt die Dokumentation heute eher wie ein historischer Ausschnitt denn als aktuelle Analyse.

Die Arte-Produktion erschien zu einer Zeit, in der Prinz Harrys Einfluss in Großbritannien spürbar nachgelassen hat. Sein Rückzug aus dem öffentlichen Leben und der schwindende Stellenwert seines Images in der Popkultur deuten auf einen dauerhaften Wandel hin. Wer auf der Suche nach aktuellen Entwicklungen rund um die Royal Family war, fand im Film wenig über das hinaus, was ohnehin schon bekannt war.

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