Wartezeiten beim Arzt: Patienten fordern digitale Lösungen für schnellere Termine

Ein Drittel der Versicherten unzufrieden mit der Wartezeit auf Facharzttermin - Wartezeiten beim Arzt: Patienten fordern digitale Lösungen für schnellere Termine
Die Zufriedenheit der Patienten mit den Wartezeiten bei Hausärzten hat sich verbessert – mittlerweile halten mehr als die Hälfte die Wartezeiten für akzeptabel. Dennoch bleiben lange Verzögerungen bei der Facharztversorgung ein Problem: Ein Viertel der Patienten wartet nach wie vor länger als einen Monat auf einen Termin. Immer mehr Stimmen fordern digitale Lösungen, um die Terminvergabe zu vereinfachen und die Belastung der Notdienste zu verringern.
Eine aktuelle Umfrage zeigt gemischte Erfahrungen beim Zugang zur medizinischen Versorgung. Bei Hausärzten geben 51 Prozent der Patienten an, dass die Wartezeiten ihren Erwartungen entsprechen, während 35 Prozent sie noch für erträglich halten. Allerdings wartet ein Viertel länger als drei Tage, und ein weiteres Viertel erscheint sogar ohne Termin. Bei Fachärzten sieht die Lage düsterer aus: 30 Prozent der versicherten Patienten bezeichnen die Wartezeiten als zu lang, wobei 25 Prozent länger als einen Monat und 10 Prozent sogar über drei Monate auf einen Termin warten müssen.
Die meisten Termine werden noch auf herkömmlichem Weg vereinbart – 59 Prozent bei Hausärzten und 65 Prozent bei Fachärzten erfolgen per Telefon oder persönlich. Doch die Nachfrage nach digitalen Optionen steigt rasant. Mittlerweile bewerten die Hälfte der Befragten Online- oder App-basierte Terminbuchungen als sehr oder eher wichtig – ein deutlicher Anstieg gegenüber 31 Prozent im Jahr 2022.
Der GKV-Spitzenverband, der die gesetzlichen Krankenkassen vertritt, drängt auf ein gesetzlich verankertes Echtzeit-Portal. Dem Plan zufolge sollen alle Praxen täglich verfügbare Terminslots melden, sodass Versicherte über ihre Krankenkassen-Apps buchen können. Zu den zentralen Funktionen gehören verbindliche Bestätigungen, ein digitaler Symptomchecker, um nicht dringende Fälle von den Notaufnahmen fernzuhalten, sowie eine gerechtere Verteilung der Termine.
Der Patientenbeauftragte Eugen Brysch pocht auf eine breitere Zugänglichkeit. Er fordert, dass Praxen mindestens 25 Stunden pro Woche für Buchungen per E-Mail, Fax und Telefon anbieten – insbesondere, um ältere Patienten zu unterstützen, die mit digitalen Tools möglicherweise Schwierigkeiten haben.
Das geplante Echtzeit-Portal soll Wartezeiten verkürzen, die Transparenz erhöhen und die Arbeitsbelastung zwischen den Praxen besser verteilen. Da bereits die Hälfte der Patienten digitalen Buchungsmöglichkeiten Priorität einräumt, könnte das System zudem die Notaufnahmen entlasten. Für die Umsetzung müssten alle Arztpraxen einen festen Anteil ihrer Termine für die Online-Vergabe reservieren.

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