Wadephul fordert von Iran Atomprogramm-Stopp und Öffnung der Straße von Hormus
Emilia KönigWadephul fordert von Iran Atomprogramm-Stopp und Öffnung der Straße von Hormus
Bundesaußenminister Johann Wadephul führte ein Telefongespräch mit seinem iranischen Amtskollegen Abbas Araghchi, um über die eskalierenden Spannungen zu beraten. Im Mittelpunkt des Gesprächs standen Irans Atomprogramm und die Sperrung der Straße von Hormus, wobei Wadephul in beiden Fragen eine klare und unmissverständliche Haltung vertrat.
Wadephul betonte, dass der Iran sein Nuklearwaffenprogramm vollständig und nachprüfbar aufgeben müsse. Zudem forderte er die sofortige Wiedereröffnung der Straße von Hormus, einer lebenswichtigen Schifffahrtsroute. Der deutsche Außenminister machte deutlich, dass diese Schritte unverhandelbare Voraussetzungen für eine Deeskalation seien.
Während des Gesprächs bekräftigte Wadephul die deutsche Position, dass Verhandlungen weiterhin der beste Weg zur Lösung des Konflikts seien. Er hob hervor, dass Berlin und Washington in den zentralen Zielen übereinstimmten: die Verhinderung einer iranischen Atomwaffenfähigkeit und die Wiederherstellung der freien Durchfahrt durch die Meerenge.
Die Unterredung fand vor dem Hintergrund wachsender internationaler Besorgnis über das Vorgehen Irans statt. Beide Seiten erkannten die Dringlichkeit der Lage an, doch ein unmittelbarer Durchbruch blieb aus.
Das Telefongespräch unterstrich die Übereinstimmung Deutschlands mit den USA in den zentralen Forderungen an den Iran. Wadephuls Forderung nach überprüfbarer atomarer Abrüstung und der Freigabe der Straße von Hormus bildet die Grundlage für weitere diplomatische Initiativen. Die nächsten Schritte hängen nun von der iranischen Reaktion auf diese Bedingungen ab.






