01 January 2026, 00:06

Vom Krieg in die Fremde: Wie eine ukrainische Familie in Berlin neu beginnt

Ein Buchumschlag mit Armee-Panzern und Jeeps in einer KriegsSzene mit Text darüber.

Bomben fallen in der Nähe des Kinderzimmers - Was tut der Krieg mit einem Vater an? (Video) - Vom Krieg in die Fremde: Wie eine ukrainische Familie in Berlin neu beginnt

Im Februar 2022 änderte sich Iwan Wicharjews Leben für immer, als Bomben in der Nähe seines Hauses in Kiew einschlugen. Aus Sorge um die Sicherheit seiner Familie floh er mit seiner Frau und seinen drei Söhnen aus der Ukraine. Ihre Reise führte sie über Italien, bevor sie sich schließlich in Berlin niederließen, wo sie seit jenem Jahr leben.

Ihre jüngste Tochter wurde nach der Ankunft in Deutschland geboren – ein weiterer Neuanfang für die Familie in ihrem neuen Zuhause.

Als der Krieg begann, war Iwans erster Gedanke, wie er seine Kinder in Sicherheit bringen könnte. Die Familie ließ alles zurück und reiste durch Europa, bis sie in Berlin eine neue Heimat fand. Inzwischen besuchen ihre drei Söhne in Hamburg die Schule, während das jüngste Kind in Deutschland zur Welt kam.

Die Vaterschaft ist für Iwan zur größten Kraftquelle geworden. Er findet Freude im Glück seiner Kinder, auch wenn ihn die täglichen Herausforderungen belasten. Der Krieg hat seine Prioritäten vollständig verändert – die Sicherheit und das Wohl seiner Kinder stehen nun an erster Stelle.

Trotz zweier beruflicher Abschlüsse aus der Ukraine hat Iwan in Deutschland Schwierigkeiten, eine feste Anstellung zu finden. Die Arbeitslosigkeit lässt ihn sich wie eine Belastung fühlen, ein Gefühl, das er als das eines "Parasiten" beschreibt. Doch ein Leben ohne seine Familie kann er sich nicht vorstellen – egal, wie schwer die Umstände auch sein mögen.

Iwans Familie bleibt in Berlin und versucht, sich in ihrer neuen Realität nach der Flucht vor dem Krieg zurechtzufinden. Sein Fokus liegt auf dem Wohl seiner Kinder, während er gleichzeitig die Herausforderungen der Arbeitslosigkeit meistert. Für ihn zählt vor allem eines: dass seine Familie in Deutschland in Sicherheit ist.