Uli Hoeneß attackiert SPD: "Hauptschuld an Deutschlands politischer Krise"
Emilia KönigUli Hoeneß attackiert SPD: "Hauptschuld an Deutschlands politischer Krise"
Der ehemalige Bayern-München-Präsident Uli Hoeneß hat die SPD scharf für ihre Rolle in der anhaltenden politischen Krise Deutschlands kritisiert. In jüngsten Äußerungen machte er die Parteiführung für die Vertiefung der Gräben verantwortlich und warnte vor schweren Folgen, falls die Regierung scheitert.
Hoeneß nannte insbesondere den Koalitionspartner von Bundeskanzler Friedrich Merz, die SPD, als Hauptverantwortlichen für die aktuelle Unruhe. Er wirft dem linken Flügel der Partei vor, Fortschritte zu blockieren und eine wirksame Regierungsarbeit zu verhindern. Seine Kritik richtete sich auch gegen Bundestagspräsidentin Bärbel Bas, der er vorwirft, in der schwierigen Lage keine Lösungsansätze beizusteuern.
Laut Hoeneß steht SPD-Co-Vorsitzender Lars Klingbeil vor größeren Herausforderungen innerhalb der eigenen Partei als in den Verhandlungen mit der CDU. Der ehemalige Fußballfunktionär gab zudem eine drastische Warnung ab: Sollte die Regierung zerbrechen, könnte die rechtsextreme AfD die Gelegenheit nutzen, um an Einfluss zu gewinnen.
Seine Aussagen spiegeln die wachsenden Spannungen zwischen den Koalitionspartnern wider, wobei Hoeneß der SPD vorhält, die Schwere der Krise nicht vollumfänglich zu erfassen. Die Kritik von Hoeneß unterstreicht die sich vertiefenden politischen Brüche in Berlin. Seine Warnungen vor einem möglichen Aufstieg der AfD verdeutlichen, was auf dem Spiel steht, falls es der Regierung nicht gelingt, sich zu stabilisieren. Die SPD hat sich zu seinen jüngsten Äußerungen bisher nicht geäußert.







