Türkei feiert WM-Qualifikation 2026 mit Straßenfesten in NRW-Städten
Greta WagnerTürkei feiert WM-Qualifikation 2026 mit Straßenfesten in NRW-Städten
Die Türkei hat sich nach einem 1:0-Sieg gegen den Kosovo für die Weltmeisterschaft 2026 qualifiziert. Der Sieg löste in deutschen Städten, insbesondere in Nordrhein-Westfalen, ausgedehnte Feiern aus. Fans strömten auf die Straßen, schwenkten Flaggen und zündeten bis spät in die Nacht Feuerwerkskörper.
Die größten Kundgebungen fanden in Dortmund statt, wo sich Menschenmengen in der Nähe des Hauptbahnhofs versammelten. Feuerwerk erleuchtete die Gegend, während Fans Autohupen betätigten und türkische Flaggen schwenkten. Die Polizei erklärte, die Stadt komme bei großen Erfolgen der türkischen Fußballnationalmannschaft oft zum Stillstand.
Ähnliche Szenen spielten sich in Gelsenkirchen, Bielefeld, Düsseldorf und Mönchengladbach ab. Autokorsos zogen durch die Straßen, während Anhänger sich aus den Fenstern lehnten und jubelten. In Köln berichteten einige Anwohner über Lärmbelästigungen aus der Innenstadt, doch die meisten Feiern verliefen friedlich.
Die Qualifikation markiert die erste WM-Teilnahme der Türkei seit 2002. Die nächtlichen Feiern am Dienstag, dem 1. April 2026, zogen sich bis in die frühen Morgenstunden des Mittwochs hin, ohne dass es zu größeren Zwischenfällen kam.
Die Feierlichkeiten verliefen weitgehend ohne Probleme, auch wenn die örtlichen Behörden die Menschenmengen im Blick behielten. Die Polizei hatte mit einem großen Andrang gerechnet, angesichts der leidenschaftlichen türkischen Fangemeinde in Deutschland. Die Rückkehr des Teams zur Weltmeisterschaft nach 24 Jahren brachte Tausende auf die Straßen – in jubelnder, aber geordneter Stimmung.






