Telefonbetrug in Brandenburg: Zwei Senioren verlieren Tausende an falsche Polizisten und Bankmitarbeiter
Emilia KönigTelefonbetrug in Brandenburg: Zwei Senioren verlieren Tausende an falsche Polizisten und Bankmitarbeiter
Zwei Senioren in Brandenburg innerhalb weniger Tage Opfer von Telefonbetrug
In Kyritz wurde eine 79-jährige Frau von einem Betrüger hereingelegt, der sich als Polizeibeamter ausgab. Unterdessen verlor ein 55-jähriger Mann aus Neuruppin Geld, nachdem er einem angeblichen Bankmitarbeiter seine Kontodaten preisgegeben hatte.
Im Fall Kyritz erhielt die Frau einen Anruf von einem Mann, der sich als Beamter ausgab. Der Betrüger behauptete, ihre Tochter sei festgenommen worden, und forderte Lösegeld für ihre Freilassung. Unter dem Druck der Situation willigte die Frau ein, einen Betrag im unteren fünfstelligen Bereich zu überweisen – bevor ihr klar wurde, dass es sich um einen Schwindel handelte.
In Neuruppin kontaktierte ein Betrüger den Mann und gab sich als Bankangestellter aus. Er überredete ihn, seine Online-Banking-Daten herauszugeben, woraufhin ein vierstelliger Betrag von seinem Konto gestohlen wurde.
Die Behörden verzeichnen eine Zunahme solcher Fälle, auch wenn die genauen Zahlen für 2023 noch nicht vorliegen. Allein zu Beginn des Jahres 2025 stiegen die Meldungen über Online-Betrug bei Verbraucherzentralen im Vergleich zum Vorjahr um 42 Prozent.
Beide Opfer erlitten finanzielle Verluste, nachdem sie von Hochstaplern getäuscht worden waren. Die Polizei warnt weiterhin vor betrügerischen Anrufen und rät zur Vorsicht beim Weitergeben persönlicher oder finanzieller Daten. Die Ermittlungen zu den Vorfällen laufen noch.






