20 March 2026, 18:06

Tankstellenmitarbeiter stiehlt 1,47-Millionen-Lottogewinn – und scheitert kläglich

Schwarze und weiße Zeitungsanzeige, die ein Lotterielos mit zahlreichen Zahlen zeigt.

Lotterie-Betrug: Tankwart verbirgt Kunden-Millionengewinn - Gewinn verloren - Tankstellenmitarbeiter stiehlt 1,47-Millionen-Lottogewinn – und scheitert kläglich

Ein Tankstellenmitarbeiter in Deutschland ist wegen Betrugs verurteilt worden, nachdem er den 1,47-Millionen-Euro-Lottogewinn eines Kunden gestohlen hatte. Der 31-jährige Mann versteckte den Gewinnschein und versuchte später, den Preis selbst einzustreichen.

Der Fall kam ans Licht, nachdem der Angestellte den Kunden im Jahr 2024 täuschte und ihm mitteilte, der Schein habe nicht gewonnen. Anschließend versuchte er, das Geld abzuholen, wurde jedoch von Lotto-Mitarbeitern aufgrund von Sicherheitsüberprüfungen überführt.

Alles begann, als ein Kunde an der Tankstelle des Mitarbeiters einen Spiel-77-Lottoschein kaufte. Nach der Ziehung überprüfte der Angestellte die Zahlen und stellte fest, dass es sich um einen Gewinn in Höhe von 1.477.777 Euro handelte. Statt den Kunden zu informieren, behielt er den Schein und behauptete fälschlicherweise, es gebe keinen Gewinn.

Im Juli 2024 begab sich der Mitarbeiter zur Lotto-Zentrale in München, um den Gewinn einzufordern. Doch die Sicherheitsvorkehrungen schlugen an – Tankstellenangestellte dürfen nicht an ihren eigenen Verkaufsstellen spielen, und seine persönliche Registriernummer löste einen Alarm aus. Beamte entdeckten Unstimmigkeiten und verweigerten die Auszahlung.

Der Fall landete im März 2026 vor dem Amtsgericht München, wo der Angestellte wegen Betrugs schuldig gesprochen wurde. Er erhielt eine 15-monatige Haftstrafe auf Bewährung. Der eigentliche Gewinner konnte nie ermittelt werden, und da der ursprüngliche Schein verloren ging, bleibt der Gewinn unausgezahlt.

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Die Bewährungsstrafe folgt auf einen Prozess, der den Versuch des Mitarbeiters aufdeckte, den Lottogewinn zu stehlen. Der Kunde, der nichts von seinem Glück wusste, kehrte nie zurück, um den Preis einzufordern. Das Geld bleibt unausgezahlt, da der ursprüngliche Schein durch den Betrug verloren ging.

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