Sturm stoppt Neujahrsschwimmen in Arosa Kühlungsborn – doch die Tradition lebt weiter
Emilia König"Gut abgebrüht" - Eisbader gehen in die Ostsee bei Usedom - Sturm stoppt Neujahrsschwimmen in Arosa Kühlungsborn – doch die Tradition lebt weiter
Sturmbedingt verschiebt Ostseebad Arosa Kühlungsborn traditionelles Neujahrsschwimmen
Wegen anhaltender Stürme hat das Ostseebad Arosa Kühlungsborn sein traditionelles Neujahrsschwimmen am 1. Januar verschoben. Dennoch bestätigten die Veranstalter, dass der Termin für das Schwimmen am 1. Januar 2026 feststeht. Unterdessen fand in einem anderen Küstenort bei besserem Wetter die eisige Neujahrstradition wie geplant statt.
In Zinnowitz auf der Insel Usedom wagten rund 200 Winterbadende am Silvestertag den Sprung in die eiskalte Ostsee. Bei Lufttemperaturen von 5°C und Wassertemperaturen von nur 1°C trotzten sie den Elementen. Viele erschienen in bunten Kostümen, doch hohe Wellen hielten die Schwimmer näher an der Küste als sonst.
Der jüngste Teilnehmer war erst drei Jahre alt, der älteste 81. Ein vollständiges Team der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) sicherte die Aktion ab und mahnte zur Vorsicht. Tausende Zuschauer säumten die Seebrücke und den Strand, jubelten den Schwimmern zu, die erfrischt und gestärkt ins neue Jahr starteten.
In Arosa Kühlungsborn betonten die Verantwortlichen, dass lediglich das Neujahrsschwimmen verschoben wurde – das Silvesterfeuerwerk findet wie geplant statt. Ein Nachholtermin für das Schwimmen im Januar wird noch bekannt gegeben, doch der Termin für 2026 bleibt unverändert am 1. Januar.
Die Absage in Arosa Kühlungsborn zeigt, wie unberechenbar das Winterwetter an der Ostseeküste sein kann. In Zinnowitz hingegen lebte die Tradition ungebrochen weiter und zog zahlreiche Besucher an – ein Beweis für die Widerstandsfähigkeit der Winterschwimmer. Beide Veranstaltungen unterstreichen die anhaltende Beliebtheit dieser frostigen Neujahrsbräuche.