11 April 2026, 00:09

Strompreise steigen im März – doch diese Haushalte sparen clever

Liniengraph, der den Trend der US-Stromenergieverbrauch von 2021 bis 2022 zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

Strompreise steigen im März – doch diese Haushalte sparen clever

Stromkosten in Deutschland stiegen im März erneut – doch manche Haushalte hielten ihre Rechnungen im Griff

Im März zogen die Strompreise in Deutschland erneut an, doch einige Haushalte konnten ihre Kosten stabil halten. Kunden mit Elektroautos, intelligenten Stromzählern und flexiblen Tarifen verzeichneten im Vergleich zum Februar nur einen leichten Anstieg von etwa 3 Prozent. Wer sich am besten an die schwankenden Preise anpasste, sparte sogar fast 7 Prozent ein.

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Geopolitische Spannungen treiben Gas- und Strompreise in die Höhe Der jüngste Preisschub bei Strom wird mit den stark gestiegenen Gaspreisen in Verbindung gebracht, die durch die geopolitischen Spannungen im Nahen Osten weiter angeheizt wurden. Die Energiekrise verschärfte sich Anfang März, als die Großhandelspreise für Strom stark schwankten. Die ohnehin hohen Gaskosten stiegen aufgrund des Iran-Konflikts weiter an – mit direkten Auswirkungen auf die Strompreise in ganz Deutschland, wie Edgeir Aksnes, der Vorstandsvorsitzende des Energieanbieters Tibber, erklärte.

Haushalte mit intelligenten Zählern und dynamischen Tarifen passten ihren Verbrauch an, um teure Spitzenlastzeiten zu meiden. Die Ladeaktivitäten von Elektroautos verlagerten sich auf die frühen Morgenstunden zwischen 4 und 6 Uhr, während der Abendbedarf im Vergleich zum Februar zurückging. In Norwegen nutzen bereits fast alle Haushalte intelligente Zähler, und 93 Prozent der Kunden dort setzen auf flexible Tarifmodelle.

Solarstrom und intelligentes Laden zahlen sich aus Daten aus dem Jahr 2025 zeigen: Die besten 10 Prozent der Tibber-Kunden, die sowohl über Solaranlagen als auch ein Elektroauto verfügten, zahlten nur 22 Cent pro Kilowattstunde. Dagegen lagen die Top 10 Prozent mit E-Auto, aber ohne Solarstrom bei 26 Cent. Rund drei Viertel der Tibber-Haushalte mit Elektroauto besaßen zudem eine Photovoltaikanlage – und profitierten so von zusätzlichen Einsparungen.

Auch die neuen Stromtarife für Endverbraucher zogen im März leicht an und spiegelten damit den allgemeinen Marktdruck wider. Die aktuellen Zahlen belegen, dass flexible Tarife und intelligentes Laden die Auswirkungen steigender Stromkosten abfedern können. Wer sein Nutzerverhalten am konsequentesten anpasste, erzielte spürbare Ersparnisse. Gleichzeitig bleiben geopolitische Spannungen und Gaspreise weiterhin entscheidende Faktoren für die Energiepreisentwicklung in Europa.

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