13 April 2026, 08:05

Streit um Balkon-Anbau am Peitinger Hauptplatz: Ästhetik vs. Parkplatznot

Ein Parkplatz mit zahlreichen geparkten Autos vor einem Gebäude.

Streit um Balkon-Anbau am Peitinger Hauptplatz: Ästhetik vs. Parkplatznot

Ein Plan, Balkone an einem Gebäude am Hauptplatz von Peiting anzubauen, hat den örtlichen Bauausschuss gespalten. Während die Mehrheit der Mitglieder den Vorschlag unterstützte, lehnte ein Stadtrat die Pläne wegen Bedenken bei den Parkmöglichkeiten ab. Auch das Design und die Platzierung der Balkone sorgten unter den Verantwortlichen für Diskussionen.

Der Gebäudeeigentümer hatte die Balkone ursprünglich an der straßenseitigen Fassade vorgesehen. Christian Hack, Leiter des Bauamts der Stadt, bestätigte jedoch, dass dies nicht möglich sei, da das Grundstück im Besitz der Kommune stehe. Stattdessen sieht die überarbeitete Planung die Balkone an der Westfassade vor, wo sie 1,45 Meter über die Grundstücksgrenze hinausragen sollen.

Da es sich um eine geringfügige bauliche Veränderung handelt, bleibt eine Genehmigung trotz des Überhangs möglich. Andreas Barnsteiner (BVP) argumentierte, die Balkone würden zum Erscheinungsbild des Gebäudes passen. Michael Deibler (CSU) hingegen bezeichnete das Design als "kaum akzeptabel" in ästhetischer Hinsicht.

Stadtrat Norbert Merk (CSU) war das einzige Ausschussmitglied, das sich gegen den Plan aussprach. Seine Hauptsorge galt den Parkplätzen, da die Balkone Teil eines größeren Projekts mit neuen Wohnungen sind. Bürgermeister Peter Ostenrieder räumte das Parkplatzproblem ein, wies aber darauf hin, dass der Eigentümer die bestehenden Vorschriften einhalte.

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Trotz der unterschiedlichen Meinungen wird das Vorhaben vorangetrieben. Bei einer Genehmigung sollen die Balkone in den beiden obersten Stockwerken entstehen und dabei über die gesetzliche Grenzlinie hinausragen. Nun wird die Stadt prüfen, ob das Design und die Parkplatzregelung allen Anforderungen entsprechen.

Quelle