Streit um Bahnprojekt Hannover–Hamburg: Niedersachsen fordert klare Finanzpläne von Bund und Deutscher Bahn
Wo engt es auf der Bahnstrecke Hannover-Hamburg, Herr Tonne? - Streit um Bahnprojekt Hannover–Hamburg: Niedersachsen fordert klare Finanzpläne von Bund und Deutscher Bahn
Niedersachsens Verkehrsminister Grant Hendrik Tonne hat die Deutsche Bahn und die Bundesregierung wegen der Pläne für die Bahnstrecke Hannover–Hamburg scharf kritisiert. Sein Vorwurf: Es fehle eine klare Finanzplanung sowie ein realistischer Zeitrahmen. Im Mittelpunkt des Streits stehen die explodierenden Kosten, Verzögerungen und das Fehlen kurzfristiger Lösungen für den dringenden Schienenbedarf der Region.
Tonne, Mitglied der SPD, wirft der Deutschen Bahn vor, sich auf Bundesebene einer sachlichen Diskussion zu entziehen. Von Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder fordert er konkrete Antworten – etwa zur Finanzierung des Projekts und zum Baubeginn. Gleichzeitig betont der Minister, dass die eigenen Vorschläge Niedersachsens bislang ignoriert worden seien.
Die Deutsche Bahn setzt sich für eine Neubaustrecke ein, kombiniert mit einer vollständigen Sanierung der bestehenden Gleise. Das Unternehmen verweist jedoch darauf, dass die endgültigen Entscheidungen über Finanzierung und Umsetzung beim Bundestag lägen. Unterdessen unterstützen Hamburg, Hannover, Lüneburg sowie der Landkreis Lüneburg den Neubau. Frühestens 2050 könnte die Strecke fertiggestellt werden, wobei die geschätzten Kosten zwischen 8,8 und 14,1 Milliarden Euro liegen. Tonne äußert wiederholt Zweifel, ob das Projekt kurzfristig Vorteile für den Personen- und Güterverkehr bringen werde.
Die Zukunft der Bahnstrecke Hannover–Hamburg bleibt ungewiss. Ohne Bundeszusage und ein belastbares Finanzkonzept kann der Bau nicht beginnen. Tonnes Kritik unterstreicht die anhaltenden Spannungen zwischen Landesbehörden, der Deutschen Bahn und der Bundesregierung.
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