Stichwahl in Neuburg: Wer wird neuer Oberbürgermeister an der Donau?
Claudia SeidelZweitrunde in Neuburg - CSU-Kandidat liegt hinter Grünem zurück - Stichwahl in Neuburg: Wer wird neuer Oberbürgermeister an der Donau?
Neuburg an der Donau wählt in zwei Wochen in der Stichwahl ihren neuen Oberbürgermeister
In zwei Wochen entscheidet sich in Neuburg an der Donau in einer Stichwahl, wer künftig das Amt des Oberbürgermeisters innehat. Die Grünen Gerhard Schoder, der von der SPD unterstützt wird, tritt gegen den CSU-Kandidaten Matthias Englhuber an. Schoder führte in der ersten Runde mit 38,4 Prozent der Stimmen, während Englhuber auf 32,7 Prozent kam.
Ursprünglich hatten sich fünf Bewerber um die Nachfolge des langjährigen Amtsinhabers Bernhard Gmehling (CSU) beworben, der nicht mehr antrat. Schoder, der für ein gemeinsames Bündnis aus Grünen und SPD kandidierte, erreichte zwar den höchsten Stimmenanteil, verfehlte jedoch die absolute Mehrheit.
Für Schoder ist es bereits die zweite Stichwahl: Vor sechs Jahren unterlag er dem damaligen CSU-Amtsinhaber Gmehling. Gelingt ihm diesmal der Sieg, wäre er nach Martin Heilig in Würzburg der zweite grüne Oberbürgermeister Bayerns.
Der knappe Ausgang des ersten Wahlgangs gibt Schoder dank der gemeinsamen Unterstützung von Grünen und SPD einen leichten Vorsprung. Englhuber von der CSU steht nun vor der Herausforderung, diesen Rückstand bis zur finalen Abstimmung aufzuholen.
Die Stichwahl wird zeigen, ob Neuburg an der Donau erstmals einen grünen Oberbürgermeister wählt. Ein Sieg Schoders würde zudem die zweite von den Grünen geführte Stadt in Bayern bedeuten. In zwei Wochen sind die Bürger erneut aufgerufen, zwischen ihm und Englhuber zu entscheiden.






