Steigende Mieten setzen Rentner und Geringverdiener unter Druck – wo gibt es Hilfe?
Emilia KönigSteigende Mieten setzen Rentner und Geringverdiener unter Druck – wo gibt es Hilfe?
Steigende Mieten belasten in der gesamten Region Rentner und Haushalte mit niedrigem Einkommen besonders stark. Viele kämpfen mittlerweile damit, ihre Wohnkosten zu stemmen. Unterstützung gibt es zwar, doch nicht alle wissen, an wen sie sich wenden können.
Der Sozialverband Deutschland (SoVD) in Braunschweig bietet Beratung zu Wohngeld, Lastenzuschuss und Rentenfragen an. Diese Leistungen sollen die finanzielle Belastung für Berechtigte abfedern. Das Wohngeld beträgt im Schnitt 300 Euro pro Monat – eine Erhöhung gab es in diesem Jahr jedoch nicht.
Anspruch auf Wohngeld hängt von der örtlichen Mietpreislage, der Haushaltsgröße, dem Einkommen und Steuerfreibeträgen ab. Wer bereits staatliche Leistungen wie Bürgergeld oder Sozialhilfe bezieht, kann jedoch keinen Antrag stellen. Eigentümer könnten stattdessen Anspruch auf einen Lastenzuschuss haben, der belastungsbezogene Wohnkosten abdeckt.
Theoretisch hätten rund zwei Millionen Haushalte in Deutschland Anspruch auf Wohngeld. Die nächste Anpassung der Leistungen ist für den 1. Januar 2027 vorgesehen.
Die Unterstützung des SoVD kommt zu einem kritischen Zeitpunkt für Mieter und Eigentümer, die unter finanzieller Belastung leiden. Wer berechtigt ist, kann Wohngeld oder Lastenzuschuss beantragen, um die steigenden Kosten auszugleichen. Die aktuellen Sätze bleiben allerdings bis 2027 unverändert.







