17 December 2025, 14:22

Stefan Raabs TV-Comeback floppt: Quotensturz bei RTL lässt Zukunft ungewiss

Mehrere Fernseher an einer Wand montiert.

Viel Mühe, wenig Quote - Stefan Raabs TV-Comeback floppt: Quotensturz bei RTL lässt Zukunft ungewiss

Viel Aufwand, wenig Quote

Viel Aufwand, wenig Quote

Viel Aufwand, wenig Quote

  1. Dezember 2025, 12:00 Uhr

Stefan Raabs Rückkehr ins Fernsehen im Jahr 2024 begann mit starken Quoten, doch seine jüngsten Formate verzeichnen einen deutlichen Zuschauerrückgang. Nach einem erfolgreichen Comeback mit einem prominenten Boxkampf kämpfen seine letzten Sendungen mit sinkenden Einschaltzahlen. Nun ist seine Zukunft bei RTL ungewiss, da zentrale Projekte auslaufen.

Raabs Revival startete 2024 vielversprechend: Sein Boxkampf gegen Regina Halmich lockte im Schnitt 5,9 Millionen Zuschauer vor die Bildschirme. Doch die Nachfolgeprojekte konnten nicht an diesen Erfolg anknüpfen. Die Quizshow „Hier gewinnst du die Million nicht“ startete auf RTL+, wechselte später ins lineare Fernsehen – doch die Quoten sanken stetig und lagen bei der letzten Folge im Juni 2025 bei nur noch 820.000 Zuschauern.

Im August 2025 kündigte RTL „Die Stefan Raab Show“ als neues Format für seine Rückkehr nach der Sommerpause an. Doch auch hier ließ das Publikum schnell nach: Die letzte Ausgabe am 10. Dezember verfolgten lediglich 590.000 Zuschauer. Ebenfalls enttäuschend lief „Stefan und Bully gegen Niemanden“, dessen vierte Folge im November 2025 nur 830.000 Zuschauer erreichte. Selbst Eltons Quiz „Die Unquizbaren“ hatte im Primetime-Bereich zu kämpfen und kam in zwei Folgen auf 670.000 bis 880.000 Zuschauer.

Die letzte „Stefan Raab Show“ des Jahres wurde am 17. Dezember 2025 ausgestrahlt – weitere Sendetermine sind auf der offiziellen Website nicht mehr gelistet. Zudem teilte RTL mit, die Vorentscheidung zum Eurovision Song Contest 2026 nicht mehr in Zusammenarbeit mit der ARD zu produzieren. Stattdessen übernimmt der SWR die Ausrichtung des Wettbewerbs in Wien, der vom 12. bis 16. Mai stattfindet. Wer Raab als Moderator der deutschen Vorentscheidung ersetzen soll, steht noch nicht fest.

Trotz der rückläufigen Zahlen bekräftigt RTL seine Unterstützung für Raab. Netzwerksprecherin Inga Leschek betonte, der Sender schätze seine Fähigkeit, in einem zunehmend fragmentierten TV- und Streaming-Markt Gesprächsstoff zu liefern.

Raabs jüngste Formate litten unter schwindenden Quoten, und seine Eurovision-Rolle endete nach dem 15. Platz Deutschlands 2025. Ohne bestätigte neue Projekte und mit den letzten Ausstrahlungen 2025 im Rücken bleibt die Zukunft seiner Fernsehkarriere ungewiss. RTLs weiterhin signalisierte Rückendeckung lässt zwar neue Formate möglich erscheinen – konkrete Pläne gibt es jedoch noch nicht.