16 April 2026, 14:10

Stadtrat beschließt 92-Millionen-Haushalt 2026 – ohne Steuererhöhungen, aber mit wachsender Verschuldung

Plakat mit weißem Hintergrund, schwarzem Text und einem blauen und roten Logo, das besagt, dass Amerikaner jährlich 5,5 Milliarden Dollar durch die Maßnahmen von Biden-Harris gegen Überziehungs- und Scheckgebühren sparen.

Stadtrat beschließt 92-Millionen-Haushalt 2026 – ohne Steuererhöhungen, aber mit wachsender Verschuldung

Der Stadtrat hat den Haushalt 2026 mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von rund 92 Millionen Euro verabschiedet. Die Entscheidung fällt in eine Phase, in der die Stadtverwaltung die Finanzen stabilisieren will, ohne gleichzeitig die Steuern für Bürgerinnen, Bürger und Unternehmen zu erhöhen.

Der Haushalt wurde mit den Stimmen von CDU, SPD, BfGT, FDP sowie einer einzelnen Abgeordneten der Grünen verabschiedet. Gegenstimmen kamen von der AfD, der Linken und neun weiteren Vertretern der Grünen. Zu den zentralen Ausgabenposten zählen Sanierungen an Schulen, der Neubau einer Feuerwehrwache sowie Instandsetzungsarbeiten am städtischen Betriebshof.

Erstmals seit Jahren werden die Personalkosten im Jahr 2026 nicht steigen. Dennoch warnen langfristige Prognosen, dass die finanziellen Rücklagen der Stadt bis 2030 nahezu aufgebraucht sein könnten. Gleichzeitig wird die Verschuldung voraussichtlich ansteigen: Laut mittelfristiger Planung könnte die Stadt bis Ende 2029 Schulden in Höhe von etwa 344 Millionen Euro anhäufen.

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Die Hebesätze für Grund- und Gewerbesteuern bleiben unverändert, da der Rat Ausgaben und Einnahmen in Einklang bringen will, ohne die Steuerzahler zusätzlich zu belasten. Die Verantwortlichen betonen, wie wichtig es sei, die "Schuldenspirale" zu durchbrechen, um die finanzielle Zukunft der Stadt zu sichern. Sämtliche Details zum Haushalt sind online unter www.haushalt.website einsehbar.

Der beschlossene Haushalt sichert Investitionen ab, ohne die Steuern zu erhöhen. Doch die wachsende Verschuldung und schrumpfenden Rücklagen werden die finanziellen Herausforderungen der Stadt in den kommenden Jahren prägen. Wie der Rat mit diesen Belastungen umgeht, wird sich in den nächsten Schritten zeigen.

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