Solingen verliert eine Institution: Sabine Rische geht nach 35 Jahren in Rente
Greta WagnerSolingen verliert eine Institution: Sabine Rische geht nach 35 Jahren in Rente
Sabine Rische geht nach 35 Jahren im Solinger Öffentlichen Dienst in den Ruhestand
Die in Krefeld geborene Beamtin war über Jahrzehnte eine vertraute und geschätzte Persönlichkeit in Solingen – bekannt für ihr Engagement in der Stadtplanung und Bürgerbeteiligung. Mit ihrem Ausscheiden hinterlässt sie eine Lücke in der lokalen Verwaltung, auf die sich die Einwohner seit langem verlassen haben.
Ihre Karriere begann Rische im September 1989 zunächst in der Pressestelle der Stadt. Über drei Jahrzehnte hinweg informierte sie die Öffentlichkeit und engagierte sich zunehmend in Bau- und Infrastrukturprojekten. Ihr Wirkungskreis erweiterte sich auf Hochwasserschutz, die Sanierung von Burganlagen und die Neugestaltung des Stadtteils Ohligs.
Darüber hinaus prägte sie die Entwicklung der Innenstadt mit und unterstützte Solingens Bewerbung um den UNESCO-Weltkulturerbe-Status für die Müngstener Brücke. Neben Infrastrukturprojekten setzte sie sich für soziale Initiativen ein, etwa den Ausbau der Kinderbetreuung und die Einführung der Solinger Freizeitkarte. Ihre Leidenschaft für Stadtplanung wurde zum Mittelpunkt ihrer Arbeit und formte ganze Stadtbereiche.
Auch im Ruhestand bleibt sie Solingen verbunden: Rische wird in kleinerem Rahmen weiterhin für die Stadtentwicklungsgesellschaft tätig sein und ihr Wissen der Gemeinschaft zur Verfügung stellen.
Ihr Ausscheiden markiert das Ende einer Ära für Solingen. Generationen lang war sie für die Bürgerinnen und Bürger erste Ansprechpartnerin – ob bei Bauvorhaben oder Denkmalschutzprojekten. Durch ihre künftige Mitarbeit in der Stadtentwicklungsgesellschaft wird ihr Einfluss zwar reduziert, aber weiterhin spürbar bleiben.






