11 March 2026, 14:06

Silox übernimmt BASF-Assets und stärkt Marktposition bei Natriumdithionit

Eine Schwarz-Weiß-Zeichnung einer Fabrik mit Arbeitern, die Maschinen bedienen, mit Säulen, Fenstern und einer Decke, sowie dem Text "Die Geschichte der Textilindustrie" unten.

Silox übernimmt BASF-Assets und stärkt Marktposition bei Natriumdithionit

Silox, Spezialist für Natriumdithionit-Chemikalien, übernimmt Schlüsselassets von BASF

Der belgische Chemiehersteller Silox, der sich auf Produkte auf Basis von Natriumdithionit (auch Hydrosulfit genannt) spezialisiert hat, hat wichtige Vermögenswerte von BASF erworben. Die Transaktion umfasst Produktionsanlagen, geistiges Eigentum sowie technisches Know-how im Bereich der Hydrosulfit-Herstellung. BASF stellt im Rahmen einer strategischen Neuausrichtung die Produktion von Natriumdithionit am Standort Ludwigshafen ein.

Das Abkommen erstreckt sich auf eine Reihe von Assets, darunter spezielle Behälter, Produktionsausrüstungen, Markenrechte und technisches Fachwissen. Hydrosulfite spielen eine zentrale Rolle in Branchen wie der Textil- und Papierindustrie, wo sie als Reduktionsmittel in Färbeprozessen sowie als Bleichzusätze in der Zellstoffverarbeitung eingesetzt werden.

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Silox, ein Unternehmen mit über 70 Jahren Erfahrung, betreibt Standorte in Belgien, Indien und Kanada. Jean-Christophe Bogaert, Geschäftsführer von Silox, betonte, dass die Übernahme die Verpflichtung des Unternehmens stärkt, Kunden weltweit mit hochwertigen Hydrosulfiten zu versorgen. Gleichzeitig unterstrich er die Bedeutung des Deals für die Papier- und Textilbranche.

BASF wird am Standort Ludwigshafen weiterhin andere anorganische Chemikalien herstellen, darunter Alkoholate, Sulfite und Stickstoffsalze. Die Entscheidung, die Hydrosulfit-Produktion dort einzustellen, erfolgte nach einer Überprüfung des Portfolios. Details zu anderen BASF-Standorten für Natriumdithionit weltweit wurden nicht genannt.

Die Transaktion festigt Silox' Position als führender Anbieter auf dem Hydrosulfit-Markt. BASF konzentriert sich künftig auf alternative chemische Produkte und bleibt am Standort Ludwigshafen präsent. Der Deal sichert zudem die kontinuierliche Versorgung der Industrien, die auf diese essenziellen Stoffe angewiesen sind.

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