Siemens Healthineers setzt auf KI – Analysten sehen 36 Prozent Kurspotenzial

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Eine Werbung mit einer Frau, die an einem Schreibtischcomputer arbeitet.

Siemens Healthineers setzt auf KI – Analysten sehen 36 Prozent Kurspotenzial

Siemens Healthineers setzt stark auf KI-gestützte Medizintechnik und zieht dabei großes Investoreninteresse auf sich. Das mit rund 59,4 Milliarden US-Dollar bewertete Unternehmen hat kürzlich von mehreren Großbanken Kaufempfehlungen erhalten. Analysten sehen nun erhebliches Kurspotenzial in der Aktie.

Der Konzern konzentriert sich auf zwei wachstumsstarke Bereiche: KI-basierte Bildgebung und digitale Arbeitsablösungen. Branchenprognosen zufolge könnte der Markt für KI-Chips in der medizinischen Bildverarbeitung bis 2031 ein Volumen von über 12 Milliarden US-Dollar erreichen. Dieser Vorstoß in die Hochtechnologie-Medizin hat Finanzinstitute auf den Plan gerufen.

Barclays bewertet die Aktie mit 61 Euro – ein Plus von 36 Prozent gegenüber dem aktuellen Stand. Jefferies setzt das Kursziel auf 60 Euro bei einer „Kaufen“-Empfehlung, während RBC die Analyseaufnahme mit „Outperform“ und einem Ziel von 55 Euro einleitete. Auch Bernstein stützt die Aktie und nennt ein Kursziel von 52,90 Euro bis Dezember 2025. Operativ verlängerte Siemens Healthineers seinen Pathologie-Dienstleistungsvertrag mit den University Hospitals of North Midlands NHS Trust bis September 2028. Die finanzielle Lage des Unternehmens bleibt solide: Moody’s stuft es mit „A3“ ein, die KGV liegt bei 24,88. Die Aktie notiert derzeit 22 Prozent unter ihrem 52-Wochen-Hoch, aber deutlich über dem Tiefstand, bei einem neutralen RSI-Wert von 55.

Mit mehreren Kaufempfehlungen und einer starken Position im KI-gestützten Gesundheitssektor scheint Siemens Healthineers gut für weiteres Wachstum gerüstet. Der verlängerte NHS-Vertrag und die optimistischen Marktprognosen unterstreichen die Stabilität. Anleger beobachten nun, ob sich der Kurs in Richtung der von Analysten vorhergesagten Spanne von 60 bis 61 Euro bewegen wird.

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