02 April 2026, 10:05

Schwerverletzter Gleisarbeiter nach Zugunfall in Frechen-Königsdorf

Schwarzes und weißes Bild einer Zugentgleisung mit Trümmern auf den Gleisen, einem Fahrzeug im Vordergrund und einer Brücke, Strommasten und Drähten im Hintergrund.

Schwerverletzter Gleisarbeiter nach Zugunfall in Frechen-Königsdorf

Schwerer Unfall am Bahnhof Frechen-Königsdorf in den frühen Morgenstunden

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In den frühen Stunden des Donnerstags ereignete sich am Bahnhof Frechen-Königsdorf ein schwerer Unfall. Ein 21-jähriger Gleisarbeiter wurde von einem Regional-Express-Zug erfasst und erlitt schwere Verletzungen. Der Vorfall führte zu erheblichen Behinderungen im Bahnverkehr der Region.

Der Unfall passierte, als sich der Arbeiter in einem gefährdeten Bereich des Bahnhofs Königsdorf aufhielt. Ein aus Köln kommender Regional-Express traf ihn, woraufhin er mit lebensbedrohlichen Verletzungen zurückblieb. Rettungskräfte trafen kurz nach dem Vorfall ein, leisteten Erste Hilfe und brachten den Verletzten umgehend in ein Krankenhaus.

Die Strecke der Linie RE 9 wurde nach der Kollision für etwa zwei Stunden komplett gesperrt. Sieben Züge hatten zusammen Verspätungen von rund eineinhalb Stunden. Zudem kam es zu Teilstrecken-Sperrungen und Umleitungen, was weitere Einschränkungen für Fahrgäste zur Folge hatte.

Die Deutsche Bahn leitete eine Untersuchung des Vorfalls ein, die von der Eisenbahn-Bundesamt (EBA) geführt wird. Unmittelbare Änderungen der Sicherheitsvorkehrungen auf der RE-9-Linie wurden jedoch nicht bekannt gegeben. Es wurden zwar die üblichen Maßnahmen nach einem Unfall eingeleitet, doch in den folgenden Wochen wurden weder verschärfte Schutzprotokolle für Gleisarbeiter noch für Fahrgäste eingeführt.

Die genauen Umstände des Unfalls sind weiterhin Gegenstand der Ermittlungen. Der Betrieb auf der RE-9-Linie normalisierte sich nach der Sperrung allmählich wieder. Der verletzte Arbeiter befindet sich weiterhin in medizinischer Behandlung wegen seiner schweren Verletzungen.

Quelle