Schleswig-Holstein fördert genossenschaftliches Wohnen an der Ostsee mit neuen Zuschüssen
Greta WagnerLand bietet Zuschüsse für den Beitritt zu Wohnungsgenossenschaften - Schleswig-Holstein fördert genossenschaftliches Wohnen an der Ostsee mit neuen Zuschüssen
Schleswig-Holstein startet neues Förderprogramm für genossenschaftliches Wohnen an der Ostsee
Das Land Schleswig-Holstein hat ein neues Förderprogramm aufgelegt, um genossenschaftliches Wohnen an der Ostsee zu unterstützen. Das Programm bietet zinsgünstige Kredite und Zuschüsse für den Bau neuer Genossenschaftswohnungen sowie für den erstmaligen Kauf von Genossenschaftswohnungen. Auch in der frühen Planungsphase von Wohnprojekten gibt es finanzielle Hilfen.
Zielgruppe sind Bewohner:innen, die Anspruch auf einen Wohnberechtigungsschein (WBS) haben. Berechtigte können Zuschüsse von bis zu 25.000 Euro für die Genossenschaftsanteile in geförderten Wohnungsbaugenossenschaften erhalten. Pro Kind kommen zusätzlich 5.000 Euro hinzu, sodass die maximale Förderung bei 25.000 Euro liegt.
Geförderte Projekte müssen einen Mindestanteilswert von 25.000 Euro erfüllen. Die Förderung erstreckt sich über die Bauphase hinaus und umfasst auch Fachgutachten und Vorstudien in der frühen Projektphase. Damit sollen finanzielle Hürden für neue Genossenschaften an der Ostsee abgebaut werden.
In Schleswig-Holstein gibt es bereits rund 100 Wohnungsgenossenschaften, viele davon in Städten, zunehmend aber auch in ländlichen Regionen und auf den Inseln. Das neue Förderprogramm könnte das Wachstum in diesen Gemeinschaften weiter anregen.
Das Programm bietet direkte finanzielle Unterstützung für genossenschaftliches Wohnen in Schleswig-Holstein. Zuschüsse und Kredite sollen Bewohnern den Eintritt in bestehende Genossenschaften oder die Gründung neuer Projekte erleichtern. Noch liegen keine Daten vor, wie viele neue Genossenschaften durch die Förderung entstehen könnten.






