SC Freiburg kassiert UEFA-Strafe nach Fan-Platzsturm im Europa-League-Halbfinale
Claudia SeidelSC Freiburg kassiert UEFA-Strafe nach Fan-Platzsturm im Europa-League-Halbfinale
SC Freiburg erhält Geldstrafe und bedingtes Stadionverbot von der UEFA
Die Strafen folgen auf einen Platzsturm von Fans nach dem Halbfinalsieg in der Europa League. Das Spiel gegen Sporting Braga fand am 7. Mai 2026 statt.
Freiburg sicherte sich mit einem 3:1-Sieg gegen Braga den Einzug ins Finale der Europa League. Nach dem Schlusspfiff stürmten Anhänger auf den Rasen, um den Erfolg der Mannschaft zu feiern. Dieser Vorfall führte dazu, dass die Kontroll-, Ethik- und Disziplinarkommission der UEFA Ermittlungen einleitete.
Die Fußballbehörde wandte Artikel 16(2a) ihrer Disziplinarordnung an. Als Konsequenz wurde Freiburg eine Strafe von 30.000 Euro auferlegt. Zudem muss der Verein sein nächstes Heimspiel in einem UEFA-Wettbewerb ohne Zuschauer austragen. Dieses Stadionverbot wurde jedoch für eine Bewährungsfrist von zwei Jahren zur Bewährung ausgesetzt.
Der Club sieht sich nun finanziellen Sanktionen und einer bedingten Strafe gegenüber. Das ausgesetzte Verbot bedeutet, dass es vorerst zu keiner Sperrung des Stadions für Fans kommt. Die Entscheidung der UEFA dient als Warnung für das künftige Verhalten bei Spielen.
