RKiSH startet mit neuem Chef in eine entscheidende Wachstumsphase
RKiSH, Deutschlands größter kommunaler Rettungsdienst, begrüßt neuen Chef nach zwei Jahrzehnten unter Michael Reis
Nach 20 Jahren unter der Führung von Michael Reis übernimmt mit Sönke Lase ein neuer Leiter die Geschicke des RKiSH. Offiziell trat er sein Amt am 1. November 2022 an. Der Wechsel folgt auf eine Phase deutlichen Wachstums der Organisation.
Michael Reis stand zwei Jahrzehnte lang an der Spitze des RKiSH und formte den Dienst zu einer der wichtigsten Säulen der Notfallversorgung in Deutschland. Bei seinem Ausscheiden beschäftigte der Rettungsdienst über 1.600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und führte jährlich mehr als 260.000 Einsätze durch. Unter seiner Führung wuchs die Organisation nicht nur in ihrer Größe, sondern auch in ihrer fachlichen Qualität.
Der Aufsichtsrat und die Gesellschafter hatten Sönke Lase bereits im Mai 2022 als neuen Geschäftsführer bestellt. Sechs Monate später übernahm er offiziell die Leitung – mit umfassender Erfahrung im Gesundheitsmanagement. Mit einem einschlägigen Studienabschluss und Zusatzqualifikationen im Rettungswesen bringt er das nötige Fachwissen für die Position mit. Lase hat angekündigt, das Erbe von Reis fortzuführen. Zu seinen vorrangigen Aufgaben gehören die Bewältigung steigender Einsatzzahlen und die Lösung des Fachkräftemangels. Dabei bleibt sein Fokus auf der Aufrechterhaltung der hohen Standards, die den RKiSH unter der vorherigen Führung geprägt haben.
Der Wechsel markiert einen neuen Abschnitt für den Rettungsdienst nach einer langen Phase der Kontinuität. Lases Erfahrung und strategische Ausrichtung werden die Antwort der Organisation auf wachsende Herausforderungen prägen. Seine Amtszeit beginnt in einer Phase, in der der RKiSH weiterhin Gemeinden in ganz Schleswig-Holstein versorgt.