Rekordzahl an Polizeianwärtern schließt in Baden-Württemberg erfolgreich ab
Claudia SeidelRekordzahl an Polizeianwärtern schließt in Baden-Württemberg erfolgreich ab
Seit dem Start einer großen Nachwuchsinitiative im Jahr 2016 haben mehr als 14.000 junge Polizeianwärterinnen und -anwärter ihre Ausbildung bei der Landespolizei Baden-Württemberg erfolgreich abgeschlossen. Die jüngste Gruppe von Absolventinnen und Absolventen – rund 450 an der Zahl – feierte kürzlich bei einer feierlichen Verabschiedung mit Staatssekretär Thomas Blenke ihren Erfolg.
Im Mittelpunkt der Kampagne steht die Gewinnung und Ausbildung neuer Beamtinnen und Beamter, um die durch Pensionierungen entstandenen Lücken zu schließen und die Einsatzfähigkeit der Polizei zu stärken. Allein 2022 begannen über 500 Anwärterinnen und Anwärter praxisorientierte Studiengänge als Direkteinsteiger. Diese Programme, die an der Hochschule für Polizei Baden-Württemberg angeboten werden, ermöglichen den Studierenden eine Spezialisierung in den Bereichen uniformierte Polizei, Kriminalermittlung oder IT-Forensik.
Staatssekretär Blenke betonte die Bedeutung dieser maßgeschneiderten Ausbildungsgänge. Er erklärte, dass die Lehrpläne auf die Anforderungen der zukünftigen Polizeiarbeit zugeschnitten seien, um einen nahtlosen Übergang in den aktiven Dienst zu gewährleisten. Blenke lobte zudem die Absolventinnen und Absolventen für ihr Engagement und wünschte ihnen für ihre künftigen Aufgaben viel Erfolg.
Während der Feierlichkeit hob Blenke die Vielfalt des Polizeiberufs hervor. Er unterstrich, dass Beamtinnen und Beamte auf ein breites Aufgabenspektrum vorbereitet sein müssten – von der Bürgerarbeit bis hin zu komplexen Ermittlungsverfahren. Die Nachwuchskampagne werde in den kommenden Jahren fortgesetzt, um landesweit eine schlagkräftige und leistungsfähige Polizei zu erhalten.
Die frischgebackenen Absolventinnen und Absolventen verstärken nun die Reihen der baden-württembergischen Polizei und bringen neue Fähigkeiten und Kenntnisse in den Dienst ein. Mit den laufenden Rekrutierungsbemühungen will das Land seine Personalstärke halten und sich den sich wandelnden Anforderungen der Strafverfolgung anpassen.






