Rekord-Kokainfund auf der A5: 58 Kilo im Lkw versteckt und ein Kubaner festgenommen
Claudia SeidelRekord-Kokainfund auf der A5: 58 Kilo im Lkw versteckt und ein Kubaner festgenommen
Eine routinemäßige Verkehrskontrolle auf der Autobahn 5 hat zu einem der größten Kokainfunde in Norddeutschland geführt. Am 30. Januar 2026 entdeckten Beamte der Gemeinsamen Autobahnstreife Schuby 58 Kilogramm der Droge, versteckt in einem Lkw. Der Fahrer, ein 63-jähriger Kubaner, wurde nach dem Fund vorläufig festgenommen.
Die Aktion begann, als die Sonderstreife – eine gemeinsame Einheit aus Landespolizei, Bundespolizei und Zoll – in der Nähe von Schuby einen in Richtung Norden fahrenden Lastwagen anhielt. Der Fahrer gab an, acht Paletten mit Dämmwolle von Hamburg nach Dänemark zu transportieren. Doch bei der Kontrolle stießen die Beamten auf drei verdächtige Umzugskartons, die sich zwischen der Ladung befanden.
In den Kartons fanden sie 50 einzeln verpackte Päckchen mit Kokain. Die Gesamtmenge wog 58 Kilogramm und hatte einen geschätzten Straßenverkaufswert von 4,6 Millionen Euro. Die Behörden nahmen den Fahrer umgehend zur Befragung fest.
Nach der ersten Vernehmung wurde der 63-Jährige vorläufig in Gewahrsam genommen. Ein Gericht ordnete später Untersuchungshaft an, während die Ermittlungen andauern.
Der Fund stellt einen bedeutenden Erfolg für die Gemeinsame Autobahnstreife Schuby dar. Das Kokain im Millionenwert war zwischen legaler Fracht versteckt worden. Dem Fahrer drohen nun weitere juristische Schritte, während er weiterhin in Haft bleibt.






