Raserei nach WM-Sieg: Dortmunder Polizei blitzt Hunderte Temposünder
Dortmunder Polizei verschärfte Geschwindigkeitskontrollen während der WM-Siegfeiern
Während der Feiern zum WM-Sieg Deutschlands intensivierte die Dortmunder Polizei die Geschwindigkeitsüberwachung. Besonders entlang des Walls kam es zu einem starken Verkehrsaufkommen, wobei Autokorsos für erhebliche Staus sorgten. Die Behörden konzentrierten sich auf die Bekämpfung schwerwiegender Tempoversöße in der gesamten Stadt.
Acht stationäre Geschwindigkeitsmessanlagen wurden eingesetzt, um Verstöße zu erfassen. Diese registrierten 500 Tempodelikte bei 4.288 überprüften Fahrzeugen. Zwei mobile Blitzer erfassten zudem 159 Verstöße bei 2.197 kontrollierten Fahrzeugen.
An der Ruhrallee in der Nähe der Deutschen-Bahn-Brücke überschritten 341 Fahrer das Tempo-60-Limit. Ein Autofahrer auf der Münsterstraße wurde mit 117 km/h in einer 50er-Zone geblitzt. Ein 22-jähriger Dortmunder raste in einer 30er-Zone mit 67 km/h – und lag damit 37 km/h über der erlaubten Höchstgeschwindigkeit.
Das Kommunale Ordnungsdienst (KOD) leitete 18 Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen verschiedener Verstöße ein. Dazu zählten Vergehen gegen das Landesimmissionsschutzgesetz, die Straßenverkehrsordnung sowie Lärmschutzbestimmungen. Neun schwere Tempodelikte wurden dokumentiert, wobei zwei Fahrer mit einem Fahrverbot rechnen müssen.
Die verschärften Kontrollen führten zu zahlreichen Strafen und rechtlichen Konsequenzen. Zudem ahndete der Kommunale Ordnungsdienst 15 Verstöße gegen den Lärmschutz. Die Maßnahmen sollten während des erhöhten Verkehrsaufkommens und der Feiern für Ordnung sorgen.






