Petros jagt deutschen Rekord beim Berlin-Halbmarathon – Krause will Fehler korrigieren
Claudia SeidelPetros jagt deutschen Rekord beim Berlin-Halbmarathon – Krause will Fehler korrigieren
Amanal Petros startet am Sonntag beim Berlin-Halbmarathon mit einem klaren Ziel: Er will seinen eigenen deutschen Rekord brechen. Der Läufer, der derzeit mit 59:31 Minuten die nationale Bestmarke hält, hat sich in Kenia auf das Rennen vorbereitet. Auch Gesa Krause wird an den Start gehen – mit dem Vorhaben, nach einem enttäuschenden Rennen im vergangenen Jahr zurückzukommen.
Für Petros ist der Berlin-Halbmarathon ein wichtiger Schritt auf dem Weg zum London-Marathon später in diesem Jahr. Er hat die Strecke wegen ihres schnellen, flachen Profils gewählt, das ihm helfen soll, sich der 59-Minuten-Marke bestmöglich zu nähern. Um sein Ziel zu erreichen, setzt er auf ein eigenes Team von Tempomachern statt auf die offiziellen Rennbegleiter. Ideale Bedingungen für ihn wären Temperaturen zwischen 8 und 9 Grad Celsius.
Krause hingegen betrachtet den Halbmarathon als Abschluss ihrer Frühlingsaison. Nach einem zu schnellen Start im vergangenen Jahr hatte sie in der Schlussphase wertvolle Zeit verloren. Diesmal liegt ihr Fokus darauf, ihr Tempo besser einzuteilen, bevor sie sich auf die Leichtathletik-EM in Birmingham im August konzentriert.
Während Petros am Sonntag einen neuen deutschen Rekord anvisiert und damit Schwung für London aufbaut, will Krause ihre Wettkampfstrategie verfeinern – beide gehen mit klaren Zielen und nach monatelanger gezielter Vorbereitung an den Start.






