10 April 2026, 16:06

Paris Jackson attackiert neuen Michael-Jackson-Film als "unehrlich"

Plakat mit der Aufschrift 'Eine kurze Geschichte von T.J. Jackson' mit einem zentralen Porträt umgeben von Bildern von Blättern, einer Flagge und anderen Gegenständen.

Paris Jackson attackiert neuen Michael-Jackson-Film als "unehrlich"

Ein neuer Michael-Jackson-Biografiefilm mit dem Titel Michael kommt bald in die Kinos. Der Streifen hat bereits für Kontroversen gesorgt – insbesondere die Tochter des verstorbenen Sängers, Paris Jackson, kritisiert die Darstellung ihres Vaters scharf. Sie bezeichnet das Projekt als "beschönigend" und "unehrlich" und fordert gleichzeitig mehr Transparenz von der Verwaltung, die sein Erbe verwaltet.

Das Vermögen befindet sich seit Jacksons Tod 2009 bereits seit 17 Jahren in der Nachlassabwicklung und steht weiterhin wegen der Handhabung seiner Angelegenheiten sowie früherer Vorwürfe in der Kritik. In der Hauptrolle des Biopics ist Jaafar Jackson, ein Neffe Michael Jacksons, zu sehen. Colman Domingo und Nia Long verkörpern seine Eltern, Joseph und Katherine Jackson, während Miles Teller den langjährigen Unterhaltungsanwalt des Sängers, John Branca, spielt.

Paris Jackson, eine von Michael Jacksons drei Kindern – neben Prince und Bigi (ehemals Blanket) – hat sich wiederholt besorgt geäußert. Sie distanzierte sich bereits früher vom Film und stellte dessen Richtigkeit sowie die Motive der Vermögensverwaltung infrage. Im Gegenzug warfen ihr die Anwälte des Nachlasses vor, sie inszeniere "Boulevard-Presseauftritte" und "stürme Anhörungen", um Aufmerksamkeit zu erregen.

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Auch die juristischen Auseinandersetzungen um das Erbe schreiten voran. Ein Richter billigte kürzlich einen Zeitplan für die Vorlage der Ausgaben durch die Vermögensverwaltung und gewährte Branca sowie dem Mit-Testamentsvollstrecker John McClain eine Fristverlängerung bis April 2027 für die Abrechnung des Jahres 2025. Die Verwaltung weist seit Langem Vorwürfe des Kindesmissbrauchs gegen Michael Jackson zurück, die im Zusammenhang mit der Veröffentlichung des Films erneut diskutiert werden.

Die Veröffentlichung des Biopics erfolgt zu einer Zeit, in der das Erbe weiterhin rechtlich und öffentlich unter die Lupe genommen wird. Paris Jacksons Forderungen nach Transparenz befeuern die anhaltenden Debatten über die Darstellung ihres Vaters im Film. Da die Abwicklung des Nachlasses mehr als ein Jahrzehnt nach seinem Tod noch immer nicht abgeschlossen ist, wird die Veröffentlichung von Michael die Diskussionen über sein Leben und Vermächtnis wohl weiter in den Fokus rücken.

Quelle