Ostfalia startet neues Forschungsprojekt für Notfall- und Katastrophenmanagement
Greta WagnerOstfalia startet neues Forschungsprojekt für Notfall- und Katastrophenmanagement
Hochschule Ostfalia erweitert ihr berufsbegleitendes Bildungsangebot mit neuem Forschungsprojekt
Die Hochschule Ostfalia startet ein neues Forschungsvorhaben unter dem Titel „HLF R/NK tW – Offene Hochschule für Leitstellen, Feuerwehr und Rettungsdienst“, das sich auf Notfallversorgung und Katastrophenmanagement konzentriert. Ziel ist es, Fachkräfte in Leitstellen, Feuerwehren und Rettungsdiensten zu unterstützen.
Das Projekt läuft vom 1. Juni 2026 bis zum 31. Dezember 2028. Geleitet wird es von den Professorinnen Dr. Ilka Benner, Dr. Melanie Lietz und Dr. Sandra Tschupke. Kooperationspartner sind unter anderem das Ausbildungszentrum für Notfall- und Intensivmedizin, die Interdisziplinäre Task Force für Notfall- und Katastrophenmedizin der Medizinischen Hochschule Hannover sowie die Feuer- und Katastrophenschutzabteilung der Stadt Wolfsburg.
Im Mittelpunkt steht die Entwicklung eines flexiblen, modularen Weiterbildungsprogramms für Einsatzkräfte. Geplant sind sechs Module, darunter „Kindernotfälle im Rettungsdienst“ und „Einsatzführung bei Großschadenslagen“. Teile des Programms sollen bereits während der Projektlaufzeit erprobt werden.
Die Finanzierung erfolgt über das Programm „Hochschulen öffnen“ der NBank, gefördert aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds Plus (ESF+) und des Landes Niedersachsen. Zudem soll der Übergang zwischen beruflicher Praxis und akademischer Weiterbildung erleichtert werden.
Das Vorhaben zielt auf ein transdisziplinäres Schulungsangebot, das speziell auf die Bedürfnisse von Einsatzkräften zugeschnitten ist. Die Fakultät Gesundheit der Hochschule erwartet, dass das Programm die berufliche Weiterentwicklung im Bereich Notfall- und Katastrophenmanagement maßgeblich vorantreiben wird.
