03 April 2026, 00:08

NRW pumpt 305 Millionen Euro in den Ausbau der S-Bahn-Linie S11 zwischen Köln und Bergisch Gladbach

Ein Bahnsteig mit einem "S-Bahn Stuttgart"-Schild und Logo an der Wand, Deckenleuchten und ein paar Gegenstände auf der linken Seite des Bahnsteigs.

NRW pumpt 305 Millionen Euro in den Ausbau der S-Bahn-Linie S11 zwischen Köln und Bergisch Gladbach

Nordrhein-Westfalen investiert 305 Millionen Euro in den Ausbau der S-Bahn-Linie S11 zwischen Bergisch Gladbach und Köln

Das Land Nordrhein-Westfalen stellt 305 Millionen Euro für die Erweiterung der S11 zwischen Bergisch Gladbach und Köln bereit. Das nun auf 836 Millionen Euro veranschlagte Projekt soll die Verbindungen und Barrierefreiheit entlang der Strecke deutlich verbessern. Allerdings werfen Verzögerungen in der Planung Zweifel an der ursprünglichen Fertigstellung bis 2032 auf.

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Der Ausbau umfasst ein zweites Gleis, einen neuen Haltepunkt in Köln-Kalk West sowie Modernisierungen bestehender Stationen. Der Bahnhof Bergisch Gladbach wird erweitert, während die Bahnhöfe Holweide und Dellbrück von Juli bis Oktober 2027 grundlegend saniert werden. Sämtliche Stationen zwischen Köln-Holweide und Bergisch Gladbach werden zudem vollständig barrierefrei ausgebaut.

Die Bauarbeiten sollen Anfang 2030 beginnen, doch Konflikte mit anderen Projekten könnten den Zeitplan weiter verzögern. Verkehrsminister Oliver Krischer rechnet damit, dass die Genehmigungen noch in diesem Sommer vorliegen, sodass die DB InfraGO mit der Ausschreibung von Aufträgen und der Planung von Sperrpausen starten kann. Die ersten größeren Einschränkungen für Pendler beginnen direkt nach Ostern 2026.

Nach Abschluss der Arbeiten wird die S11 im Zehn-Minuten-Takt verkehren, in der Hauptverkehrszeit fast alle fünf Minuten. Der Bund beteiligt sich mit 531 Millionen Euro an den Kosten und übernimmt damit den Großteil der Finanzierung.

Der Ausbau der S11 verspricht schnellere, häufigere Verbindungen und eine bessere Barrierefreiheit für Fahrgäste. Pendler müssen sich jedoch auf jahrelange Sperrungen und Behinderungen einstellen, bis die Verbesserungen greifen. Aufgrund anhaltender Planungsprobleme bleibt der genaue Fertigstellungstermin weiter ungewiss.

Quelle