02 May 2026, 08:04

NRW fördert über 400 inklusive Projekte mit Rekordsumme im Jahr 2022

Ein barrierefreies Badezimmer mit Dusche, Handläufen, Vorhang, Wandplakaten, einem Ständer mit Tablett und einem Fenster.

NRW fördert über 400 inklusive Projekte mit Rekordsumme im Jahr 2022

NRWs Inklusionsscheck förderte 2022 über 400 inklusive Projekte

Das Programm Inklusionsscheck NRW hat im Jahr 2022 mehr als 400 inklusive Vorhaben unterstützt. Die seit 2019 laufende Initiative erreichte im vergangenen Jahr mit insgesamt 812.000 Euro die höchste Fördersumme ihrer Geschichte. Auch 2023 können sich lokale Vereine und Gemeinschaftsgruppen noch um Zuschüsse bewerben.

Gefördert werden Projekte mit bis zu 2.000 Euro, die Barrierefreiheit und Teilhabe verbessern. Dazu zählen unter anderem Feste, Ausstellungen, Workshops oder Publikationen. Die Anträge werden digital über die offizielle Website des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales eingereicht.

Im Jahr 2022 erhielten zwei Projekte des Vereins Special-Fly e.V. aus Viersen eine Förderung: Ein Vorhaben ermöglichte ein Schwimmangebot für Menschen mit schweren Mehrfachbehinderungen, ein weiteres führte einen mobilen Snoezelen-Raum ein – einen Rückzugsort zur Entspannung und sensorischen Anregung.

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Die Bewerbungsfrist für 2023 läuft noch bis zum 30. September. Seit dem Start 2019 wächst das Programm stetig; 2022 verzeichnete es mit der Anzahl der geförderten Projekte und der Gesamtfördersumme einen Höchststand.

Der Inklusionsscheck NRW schafft weiterhin neue Möglichkeiten für inklusive Gemeinschaftsprojekte. Die Mittel fließen in praktische Lösungen – von Sinnesräumen bis hin zu angepassten Sportangeboten. Organisationen haben bis Ende September Zeit, ihre Anträge für 2023 einzureichen.

Quelle