Mütterrente kommt ohne Änderungen – trotz Milliardenkosten und innerparteilicher Kritik
Emilia KönigMütterrente kommt ohne Änderungen – trotz Milliardenkosten und innerparteilicher Kritik
Die Debatte über die deutsche Mütterrente hat an Schärfe gewonnen. CSU-Generalsekretär Martin Huber bestätigte, dass die geplante Regelung ohne Änderungen umgesetzt wird. Er bezeichnete den Vorschlag als notwendigen Schritt für Gerechtigkeit und als Anerkennung der Leistungen von Eltern bei der Kindererziehung.
Dem Plan zufolge sollen Mütter mit vor 1992 geborenen Kindern drei zusätzliche Rentenpunkte erhalten. Die Anpassung soll ihre frühere Care-Arbeit würdigen. Die Erweiterung belastet den Staatshaushalt jedoch mit jährlichen Kosten von fünf bis sechs Milliarden Euro.
Hubers Haltung stößt auf Widerstand – selbst innerhalb der eigenen Partei und im sozialen Flügel der CDU. Einige Mitglieder lehnen das milliardenschwere Vorhaben öffentlich ab. Dennoch bleibt die Mütterrente fester Bestandteil des Koalitionsvertrags und soll wie vorgesehen eingeführt werden.
Die Regelung wird unverändert vorangebracht. Berechtigte Mütter erhalten zusätzliche Rentenpunkte, doch die finanzielle Belastung für den Staat ist beträchtlich. Die Regierung steht jedoch hinter der Maßnahme.






