MotionMiners stellt KI-gestützten Prozessmanager für effizientere Arbeitsabläufe vor
Greta WagnerMotionMiners stellt KI-gestützten Prozessmanager für effizientere Arbeitsabläufe vor
MotionMiners GmbH hat ihre PROZESSINTELLIGENZ-Plattform um einen virtuellen Prozessmanager erweitert. Das Tool nutzt acht Jahre aufgezeichnete Daten – über 500.000 Stunden –, um Arbeitsplatzineffizienzen automatisch zu analysieren und Verbesserungsvorschläge zu unterbreiten. Ein Prototyp wird auf der LogiMAT 2026 im März nächsten Jahres in Stuttgart präsentiert.
Der virtuelle Prozessmanager basiert auf einem umfangreichen Datensatz von Bewegungs- und Aktivitätsaufzeichnungen. Er erfasst zentrale Kennzahlen wie Wegezeiten, Transportanteile, Suchverzögerungen, Wartezeiten, Prozessabweichungen und ergonomische Belastungen. Durch die Erkennung von Mustern weist das System auf Probleme hin – etwa übermäßig lange Laufwege oder verlängerte Suchzeiten.
Sobald Schwachstellen identifiziert sind, verknüpft der Manager diese mit konkreten Lösungsansätzen. Dazu können organisatorische Anpassungen oder Automatisierungsoptionen gehören. Die Verbindung zwischen Analyse und Umsetzung wird durch MotionMiners SOLUTIONS unterstützt, eine Plattform mit über 420 Produkten und Dienstleistungen zur Prozessoptimierung.
Die Technologie hinter dem Tool entstand im Rahmen des Forschungsprojekts SENSOMAI. Zwar gibt das Unternehmen keine Auskunft über Nutzerzahlen oder Branchenakzeptanz, doch auf der LogiMAT vom 24. bis 26. März 2026 in Halle 4, Stand 4C25, wird ein funktionsfähiger Prototyp vorgestellt.
Der virtuelle Prozessmanager soll die Arbeitsablaufanalyse beschleunigen, indem er die Datenauswertung automatisiert. Er schließt die Lücke zwischen der Erkennung von Ineffizienzen und der Umsetzung von Lösungen. Besucher der LogiMAT 2026 können das System live erleben – mit potenziellen Anwendungsmöglichkeiten in Logistik und Prozessoptimierung.






