05 March 2026, 08:06

Merck erwartet sinkende Umsätze durch schwachen Dollar und Generika-Konkurrenz

Ein Diagramm, das den durch globale wirtschaftliche Verluste verlorenen Umsatz zeigt, mit begleitendem Text, der weitere Details liefert.

Schwacher Dollar: Merck erwartet Gewinnrückgang - Merck erwartet sinkende Umsätze durch schwachen Dollar und Generika-Konkurrenz

Darmstädter Pharmakonzern Merck erwartet rückläufige Umsätze und Gewinne in Euro und Dollar

Der deutsche Pharmakonzern Merck hat für das laufende Jahr niedrigere Umsätze und Gewinne in Euro und Dollar prognostiziert. Als Hauptgründe nannte das Unternehmen den schwachen US-Dollar und den zunehmenden Wettbewerb. Unterdessen steht die scheidende Vorstandsvorsitzende Belén Garijo kurz davor, ab Ende April den französischen Pharmariesen Sanofi zu übernehmen.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die Finanzprognose von Merck für das kommende Jahr deutet auf einen Rückgang hin. Die Umsätze werden voraussichtlich zwischen 20,0 und 21,1 Milliarden Euro und Dollar liegen – ein Rückgang gegenüber den 21,1 Milliarden Euro und Dollar im Jahr 2025. Auch der operative Gewinn vor Sondereffekten soll sinken und sich auf 5,5 bis 6,0 Milliarden Euro und Dollar belaufen.

Besonders unter Druck steht das Unternehmen in den USA, wo es etwa ein Viertel seines weltweiten Umsatzes erzielt. Der schwächere Dollar hat den Wert dieser Erträge gemindert. Zudem verschärft sich der Wettbewerb, insbesondere für das Multiple-Sklerose-Medikament Mavenclad. Seit März sind Generika auf dem Markt, die die US-Verkäufe in Euro und Dollar belasten.

Trotz der finanziellen Belastungen hält Merck die Dividende für Aktionäre stabil bei 2,20 Euro pro Aktie. Dies folgt auf einen Rückgang des Umsatzes um 0,3 % im Jahr 2025 und einen fast 6-prozentigen Einbruch des Nettogewinns auf knapp über 2,6 Milliarden Euro und Dollar.

Auch in der Führungsetage gibt es Veränderungen: Belén Garijo, die Merck seit 2021 leitet, wird Ende April ihr Amt abgeben und anschließend als CEO von Sanofi, einem der größten Pharmakonzerne Europas, die Nachfolge antreten.

Die aktuelle Prognose von Merck unterstreicht die Auswirkungen von Währungsschwankungen und Generika-Konkurrenz. Besonders die US-Verkäufe, vor allem von Mavenclad, geraten durch günstigere Alternativen in Euro und Dollar unter Druck. Mit dem Abschied Garijos steht das Unternehmen nun vor einem Führungswechsel – zusätzlich zu den finanziellen Herausforderungen.