24 December 2025, 20:06

Mehr Züge für die Vierschanzentournee: Bayern erweitert Angebot zum Neujahrsfest

Ein Innenblick auf einen Bahnhof mit einem Zug auf der linken Seite und Menschen auf dem Bahnsteig; Ankündigungen sind oben im Bild zu sehen.

Mehr Züge für die Vierschanzentournee: Bayern erweitert Angebot zum Neujahrsfest

Zusätzliche Zugverbindungen in Bayern zum Neujahr für die Vierschanzentournee in Garmisch-Partenkirchen

Zum Jahreswechsel wird das Zugangebot in Bayern erweitert, um die Vierschanzentournee in Garmisch-Partenkirchen zu unterstützen. Die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG) hat zusätzliche Halte und Verstärkerzüge organisiert, damit Zuschauer die Wettkämpfe bequemer erreichen können. Die Änderungen fallen zudem mit dem Beitritt des Landkreises zum Münchner Verkehrs- und Tarifverbund (MVV) Anfang 2026 zusammen.

Vom 31. Dezember 2025 bis zum 1. Januar 2026 wird die DB Regio Bayern während des Skispringens 46 zusätzliche Halte am Bahnhof Kainzenbad einrichten. Zudem verkehrt nach dem Neujahrsspringen ein extra Rückfahrzug, um die erhöhte Fahrgastzahl zu bewältigen.

Am 1. Januar 2026 fährt ein Sonderzug um 10:10 Uhr vom Münchner Hauptbahnhof ab und erreicht Kainzenbad um 11:38 Uhr. Am Folgetag wechselt die Werdenfelsbahn auf einen Samstagsfahrplan, um mehr Kapazitäten für Freizeitreisende zu schaffen. Die BEG finanziert und koordiniert diese Angebote, um einen reibungslosen Transport für die Besucher zu gewährleisten. Günstige Ticketoptionen wie das Deutschlandticket und das Bayern-Ticket bleiben für die Eventbesucher verfügbar. Ab dem 1. Januar 2026 gehört der Landkreis Garmisch-Partenkirchen offiziell zum MVV-Gebiet, sodass Fahrgäste dort MVV-Tickets nutzen können.

Die erweiterten Zugverbindungen sollen die Anreise für die Zuschauer der Vierschanzentournee erleichtern. Mit zusätzlichen Halten, Verstärkerzügen und flexibleren Ticketmöglichkeiten gibt es mehr Optionen, um während der Neujahrsfeierlichkeiten nach Garmisch-Partenkirchen zu gelangen. Gleichzeitig markieren die Änderungen die Integration des Landkreises in das MVV-Netz ab 2026.