20 April 2026, 10:06

Marketingverantwortliche fühlen sich ohnmächtig gegen Werbeplattform-Sperren

Plakat mit dem Wort "Advocacy" und optisch angeordneten Zahlen und Symbolen, die seine Bedeutung in der Social-Media-Marketing betonen.

Marketingverantwortliche fühlen sich ohnmächtig gegen Werbeplattform-Sperren

Eine neue Umfrage zeigt: Viele Unternehmen kämpfen mit Werbeplattform-Beschränkungen und verfügen über keine klaren Möglichkeiten, dagegen vorzugehen. Mehr als vier Fünftel der Marketingverantwortlichen fühlen sich ohnmächtig, wenn sie plötzlich mit Sperren oder Ablehnungen konfrontiert werden. Die Ergebnisse unterstreichen die weit verbreitete Frustration über intransparente Richtlinien und zähe Lösungsprozesse.

Die Studie ergab, dass sich 84,9 % der Marketing-Entscheider bei der Anfechtung von Beschränkungen teilweise oder vollständig von den Plattformen abhängig fühlen. Über die Hälfte (57,6 %) bezeichnete den Prozess zur Behebung von Problemen als übermäßig kompliziert. Nur 15,2 % der betroffenen Unternehmen konnten Schwierigkeiten ohne größere Hindernisse beheben.

Fast jedes fünfte Unternehmen (20,8 %) gab an, im vergangenen Jahr Kontosperrungen, Einschränkungen oder Löschungen erlebt zu haben. Weitere 22 % hatten mindestens eine Anzeige ohne Begründung abgelehnt bekommen. Trotz dieser Herausforderungen fühlen sich lediglich 15,7 % der Unternehmen vollumfänglich auf plötzliche Restriktionen vorbereitet, während 33,3 % sich nur teilweise gerüstet sehen.

Das Bewusstsein für rechtliche Handlungsmöglichkeiten ist gering: Zwar wissen 40,3 % der Befragten, dass gegen ungerechtfertigte Maßnahmen juristisch vorgegangen werden kann, doch nur 31,3 % schätzen den zeitlichen Rahmen dafür korrekt ein. Gleichzeitig geben 34 % zu, überhaupt nicht vorbereitet zu sein, und 17 % können ihr eigenes Vorbereitungsniveau nicht einmal einschätzen.

Die Umfrage macht deutlich, dass Unternehmen oft weder über die nötigen Werkzeuge noch über das Wissen verfügen, um mit Werbeplattform-Beschränkungen effektiv umzugehen. Angesichts häufiger plötzlicher Sperren und unklarer Ablehnungen wird der Bedarf an transparenteren Richtlinien und schnelleren Beschwerdeverfahren offenkundig. Nur wenige Unternehmen fühlen sich derzeit in der Lage, diese Herausforderungen selbstbewusst zu meistern.

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