Mann flieht nach schwerem Unfall auf der L11 – und lügt über seine Verletzungen
Greta WagnerMann flieht nach schwerem Unfall auf der L11 – und lügt über seine Verletzungen
Am 25. März 2026 wurde ein verunglücktes Fahrzeug kopfüber in einem Straßengraben neben der Landesstraße L11 entdeckt. Als die Behörden eintrafen, war der Fahrer verschwunden – zurück blieben ein noch warmer Wagen und über das Gelände verstreute Trümmerteile.
Das Wrack wurde früh am Morgen gefunden, der Motor war noch warm, und die Schäden zogen sich über ein großes Gebiet hin. Wie die Ermittler später feststellten, handelte es sich bei dem Fahrer um einen 31-jährigen Mann aus Aldenhoven. Er war auf der L11 in Richtung seiner Heimatstadt unterwegs gewesen, als das Fahrzeug von der Straße abkam und sich überschlug.
Kurz darauf wurde ein verletzter Mann auf einem Sportplatz in Niedermerz aufgefunden. Er hatte die Unfallstelle verlassen, trug jedoch schwere Verletzungen davon. Auf Nachfrage behauptete er, sich seine Wunden beim Fußballspielen zugezogen zu haben, und bestritt jeden Zusammenhang mit dem Unfall.
Der Mann wurde mit einem Rettungswagen zur notärztlichen Behandlung ins Krankenhaus gebracht. Unterdessen schätzten die Behörden den durch den Unfall entstandenen Sachschaden auf etwa 15.000 Euro.
Die Ermittlungen dauern an, nachdem der Fahrer widersprüchliche Angaben gemacht hat. Der Unfall hinterließ eine Spur der Verwüstung, und der Mann befindet sich weiterhin in medizinischer Behandlung. Die Polizei arbeitet daran, den genauen Hergang der Ereignisse vor dem Vorfall zu rekonstruieren.






