Mainzer Rheinfrühlingsfest 2026: Feuerwerk kehrt nach Drohnen-Experiment zurück
Noah WernerMainzer Rheinfrühlingsfest 2026: Feuerwerk kehrt nach Drohnen-Experiment zurück
Das Mainzer Rheinfrühlingsfest kehrt 2026 mit Feuerwerk zurück – nach Experiment mit Drohnen-Shows
Nach einem Test mit Drohnen-Lichtshows wird das Rheinfrühlingsfest in Mainz in diesem Jahr wieder traditionelles Feuerwerk bieten. Die Veranstalter reagierten damit auf das Feedback der Bevölkerung, die sich mehrheitlich für die klassischen Höhfeuerwerke statt der hochtechnisierten Alternative des Vorjahres ausgesprochen hatte. Das Fest findet vom 28. März bis 12. April 2026 entlang des Rheinufers statt.
Im vergangenen Jahr hatte die Stadt das Feuerwerk zur Johannisfurt durch eine Drohnen-Lichtshow ersetzt. Die damalige Kulturdezernentin Marianne Grosse hatte den Wechsel mit Umweltaspekten und einem Wandel in der öffentlichen Wahrnehmung begründet. Auch Bürgermeister Nino Haase unterstützte die Drohnen als nachhaltigere und optisch beeindruckendere Lösung.
Doch die Drohnen-Show kostete mit über 30.000 Euro mehr als das Doppelte des Feuerwerks. Marco Sottile, Vorsitzender des Schaustellerverbandes, räumte ein, dass man die Resonanz der Besucher prüfen müsse. Zwar lobten einige die lebendigen Bilder der Drohnen, doch viele vermissten den Lärm und die mitreißende Stimmung des traditionellen Feuerwerks.
In diesem Jahr startet das Fest mit einem großen Feuerwerk, ein zweites ist für den 11. April geplant. Die Stadt akzeptierte die Entscheidung des Schaustellerverbandes und verwies auf die höheren Kosten der Drohnen sowie die anhaltende Beliebtheit des Feuerwerks bei der Bevölkerung.
Die Rückkehr zum Feuerwerk ist somit eine Frage des Budgets wie auch des Publikumsgeschmacks. Die beiden geplanten Shows am Rheinufer markieren eine Rückkehr zur Tradition. Die Veranstalter werden die Reaktionen genau beobachten, um über künftige Feiern zu entscheiden.






