Luca Witzkes ungewisse Zukunft: Wechsel trotz Vertrag bis 2027?
Luca Witzkes Zeit bei der SG Flensburg-Handewitt könnte vorzeitig enden, denn der deutsche Handballspieler steht offenbar vor einem erneuten Wechsel. Der 25-Jährige, der im vergangenen Sommer vom SC DHfK Leipzig an die Förde wechselte, kam nur selten zum Einsatz und sieht sich nun trotz eines bis 2027 laufenden Vertrages mit einem möglichen Transfer konfrontiert. Flensburg jedoch verlangt für seine Freigabe eine hohe Ablösesumme.
Witzke war vor der aktuellen Saison nach einer erfolgreichen Zeit in Leipzig nach Flensburg gewechselt, wo er 2021 zum Gewinn der olympischen Silbermedaille mit der deutschen Mannschaft beigetragen hatte. Doch der Neuanfang gestaltete sich schwierig: Bereits nach drei Monaten bat er um die Vertragsauflösung – mit der Begründung, zu wenig Spielzeit zu erhalten.
Seine Situation verschärfte sich im November, als eine Schulterverletzung operiert werden musste und seine Saison vorzeitig beendete. Nun, da seine Zukunft ungewiss ist, berichten Medien, dass Flensburg für eine Freigabe 300.000 Euro fordert.
Obwohl bisher keine Top-Klubs der Bundesliga wie Kiel oder die Rhein-Neckar Löwen Interesse gezeigt haben, gibt es Anfragen von anderer Seite: Sowohl der HC Erlangen als auch MT Melsungen erwägen ein Angebot. Die Spekulationen kommen nicht überraschend – bereits Witzkes letzter Wechsel hatte Debatten über seinen nächsten Karriereschritt ausgelöst.
Sein Vertrag in Flensburg läuft zwar noch bis 2027, doch ein Wechsel in diesem Sommer hängt von der geforderten Ablösesumme in Höhe von 300.000 Euro ab. Sollte ein Deal zustande kommen, könnte er vor der Saison 2024/25 entweder nach Erlangen oder Melsungen wechseln. Sein nächster Schritt wird davon abhängen, ob ein Verein bereit ist, den geforderten Preis zu zahlen.






