17 March 2026, 10:06

Kriminalität in Hannover erreicht 2025 fast Rekordtief – doch Opferzahlen steigen leicht

Diagramm, das die Homicid-Offending-Rates nach Alter des Täters und Waffengebrauch von 1976 bis 2004 zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

Weniger Straftaten in der Region Hannover registriert - Kriminalität in Hannover erreicht 2025 fast Rekordtief – doch Opferzahlen steigen leicht

Kriminalität in der Region Hannover sinkt 2025 deutlich – zweitniedrigster Stand seit einem Jahrzehnt

Im Jahr 2025 ging die Kriminalität in der Region Hannover spürbar zurück und erreichte den zweitniedrigsten Wert der letzten zehn Jahre. Die Polizei registrierte 103.478 Straftaten – ein Rückgang um 6,42 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Trotz dieser positiven Entwicklung stieg die Zahl der Opfer leicht auf 27.935 an.

Insgesamt verbesserte sich die Sicherheitslage in der Region deutlich. Gewaltdelikte, darunter Messerangriffe, nahmen ab, und auch die Fälle von häuslicher Gewalt gingen zurück. Die Behörden verzeichneten mit 41.388 eine geringere Zahl an Tatverdächtigen als in den Vorjahren.

Etwa 57 Prozent der Verdächtigen besaßen die deutsche Staatsbürgerschaft. Der Großteil war männlich (rund 75 Prozent), wobei etwa 81 Prozent zum Zeitpunkt der Tat 21 Jahre oder älter waren.

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Die Aufklärungsquote stieg 2025 auf 61,14 Prozent – ein Zeichen für die gestiegene Effizienz der Ermittlungsarbeit im Vergleich zu früheren Jahren. Landesweit zeigte sich in Niedersachsen ein ähnlicher Trend: Die Kriminalität sank um 4,28 Prozent auf eine Rate von 6.329 Straftaten pro 100.000 Einwohner.

Der Rückgang der registrierten Straftaten deutet auf ein sicheres Umfeld für die Bevölkerung hin. Weniger Delikte und eine höhere Aufklärungsquote sprechen für eine wirksamere Polizeiarbeit. Allerdings zeigt der leichte Anstieg der Opferzahlen, dass in einigen Bereichen weiterhin Handlungsbedarf besteht.

Quelle