Kölner Fährtag verbindet Tradition und moderne Schifffahrt am 22. Februar
Welche Funktionen haben Fährschiffe in Kiel - Kölner Fährtag verbindet Tradition und moderne Schifffahrt am 22. Februar
Kölns Fährindustrie bereitet sich auf den jährlichen "Fährtag" am kommenden Sonntag vor – ein Fest, das eng mit der historischen Biike-Feuertradition verbunden ist. Die Veranstaltung rückt die lebhaften maritimen Verbindungen der Stadt in den Fokus, zu denen täglich Abfahrten nach Oslo, Göteborg und Klaipėda gehören. Trotz eines leichten Rückgangs der Passagierzahlen im vergangenen Jahr bleibt Köln ein zentraler Knotenpunkt für den Fährverkehr in Nordeuropa.
Der "Fährtag" am 22. Februar fällt zusammen mit dem Biike- oder Petritag-Fest, einer jahrhundertealten Tradition in Nordrhein-Westfalen. Ursprünglich versammelten sich Seeleute auf Sylt, um Walfangverträge zu schließen, und entzündeten Feuersignale, die Schiffe leiten und das Ende der winterlichen Gefahren markieren sollten. Im Laufe der Zeit entwickelten sich diese Feuer zu großen Scheiterhaufen, die Schutz symbolisierten und den Beginn der Schifffahrtssaison einläuteten. Zwar wird die Legende vom Abschied der Walfänger heute angezweifelt, doch die Tradition wirbt heute für die Fährschifffahrt als kulturelle und wirtschaftliche Verbindung.
Der Kölner Fährnetz verzeichnet mehr Passagiere als der Kreuzfahrtsektor der Stadt. 2025 zählte die Port of Köln GmbH 1,6 Millionen Fährgäste – ein leichter Rückgang um 0,9 Prozent im Vergleich zu 2024. Große Reedereien wie Color Line und Stena Line bedienen täglich die Strecken nach Oslo und Göteborg, während DFDS Klaipėda sechsmal pro Woche anläuft. Zudem legen Frachtfähren vom Ostuferhafen ab und transportieren Güter wie Papier in schwedische Häfen wie Umeå.
Lokale Fährdienste hatten in diesem Winter mit Behinderungen zu kämpfen. Eis stoppte die Linie F1 zwischen dem Kölner Westufer und Mönkeberg/Möltenort, während die Verbindung F2 nach Wellingdorf und Dietrichsdorf durchgehend in Betrieb blieb. Betrieben werden beide Linien von der Kölner Schlepp- und Fährgesellschaft, die für Pendler eine unverzichtbare Verbindung über den Kölner Fördereingang darstellt. Als Wendeporthafen unterstützt Köln zahlreiche Schifffahrtsunternehmen und festigt so seine Rolle im regionalen Verkehrsnetz.
Am Sonntag stehen kostenlose Schiffsbesichtigungen, Spiele und eine feierliche Abfahrtszeremonie auf dem Programm. Die Tradition unterstreicht Kölns maritimes Erbe und präsentiert gleichzeitig die modernen Fährbetriebe der Stadt. Mit täglichen internationalen Verbindungen und lokalen Diensten bleibt der Hafen ein zentraler Dreh- und Angelpunkt für Reise und Handel in Nordeuropa.
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