Köln gründet neues Zentrum für klimafreundliche Start-ups in NRW
Köln gründet neues Zentrum für klimafreundliche Start-ups in NRW
Die Universität zu Köln startet ein neues landesweites Zentrum, um klimafreundliche Start-ups in Nordrhein-Westfalen (NRW) zu fördern. Unter dem Namen Climate Innovation.NRW wird die Einrichtung Anfang 2026 ihren Betrieb aufnehmen – ausgestattet mit 1,25 Millionen Euro Fördermitteln. Ziel ist es, das Klimaschutzpotenzial junger Unternehmen zu bewerten und zu erschließen, während gleichzeitig Innovationen für eine grünere Wirtschaft vorangetrieben werden.
Das Projekt entsteht in Zusammenarbeit zwischen dem Gateway Exzellenz Start-up Center und dem Nachhaltigkeitsbüro der Universität. Beide Teams werden Start-ups evaluieren und deren Geschäftsmodelle an Klimaziele anpassen. Ab Juni 2026 soll zudem ein spezielles Qualifizierungsprogramm für Klimainnovationen starten, das Gründer:innen strukturiert unterstützt.
Über Schulungen hinaus wird das Zentrum Netzwerkveranstaltungen ausrichten und eine Expertenplattform zum Wissensaustausch einrichten. Universitäten, Unternehmen, Start-ups und die breite Öffentlichkeit sollen hier zusammenfinden. Zudem sind gemeinsame politische Handlungsempfehlungen geplant, um NRW als führenden Standort für nachhaltige Wirtschaft zu stärken.
Die Finanzierung von Climate Innovation.NRW stammt vom Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes NRW sowie aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Die 1,25 Millionen Euro decken die Betriebskosten für drei Jahre. Universitätspräsident Professor Dr. Joybrato Mukherjee betont die Rolle grüner Start-ups als Treiber für Innovation auf dem Weg zur Klimaneutralität in der Region.
Anders als bestehende Programme wie "Grüne Gründungen.NRW" oder die DBU-Start-up-Förderung setzt das Zentrum nicht auf direkte Zuschüsse, sondern auf Bewertung und Vernetzung. Die Universität zu Köln, bereits unter den Top drei in Deutschland für Gründungsförderung, will die Einrichtung zu einer zentralen Anlaufstelle für klimabewusste Unternehmer:innen machen.
Ab Anfang 2026 beginnt Climate Innovation.NRW mit der Evaluierung von Start-ups, das Qualifizierungsprogramm folgt im Juni. Durch die Kombination aus Bewertung, Netzwerkarbeit und politischer Mitgestaltung soll der Wandel NRWs hin zu einer klimaneutralen Wirtschaft beschleunigt werden. Der Erfolg des Projekts könnte künftige Initiativen in der gesamten Region prägen.
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