Kobels Patzer besiegelt Gladbachs bitteres Champions-League-Aus gegen Atalanta
Torhüter Kobel zum BVB-Aus: "Ich übernehme die volle Verantwortung" - Kobels Patzer besiegelt Gladbachs bitteres Champions-League-Aus gegen Atalanta
Borussia Mönchengladbachs Champions-League-Traum endet mit Enttäuschung nach 1:4 gegen Atalanta Bergamo
Die Champions-League-Saison von Borussia Mönchengladbach fand ein enttäuschendes Ende nach einer 1:4-Niederlage gegen Atalanta Bergamo. Den Ausschlag für die Pleite gab ein spätes Fehlverhalten von Torhüter Gregor Kobel, dessen unglücklicher Passversuch den Italienern einen entscheidenden Elfmeter bescherte. Trotz seiner starken Leistungen im Verlauf der Saison erwies sich dieser Fehler für den BMG als verhängnisvoll.
Die Mönchengladbacher waren mit einem 2:0-Vorsprung aus dem Hinspiel in die Rückrunde gegangen. Kobel hatte bereits wichtige Paraden gezeigt, darunter einen Reflexstop gegen Nicola Zalewski in der 24. Minute. Doch in der Nachspielzeit ging sein Versuch, den Ball außerhalb des Strafraums zu klären, gründlich schief – mit der Folge, dass Atalanta das entscheidende Tor erzielte.
Nach dem Spiel übernahm Kobel die volle Verantwortung für seinen Patzer. "In diesem einen Moment habe ich die falsche Entscheidung getroffen – und ich stehe dazu", gab er zu. Später erklärte er: "Ich wollte den Ball wegschlagen, aber er lag nicht ideal für einen sauberen Abschluss. Aber am Ende muss man ihn einfach wegbringen – egal wie."
Trotz des Rückschlags blickte Kobel bereits nach vorn. "Jetzt rappeln wir uns auf und machen weiter", betonte er. "Wir haben ein riesiges Spiel vor uns – da müssen wir alles reinwerfen." Auch seine Mannschaftskollegen und das Trainerteam stellten sich hinter ihn: Weder Trainer Niko Kovač noch Sportdirektor Sebastian Kehl oder Kapitän Emre Can machten ihn öffentlich für die Niederlage verantwortlich.
Der Fehler beendete abrupt Mönchengladbachs europäische Träume in dieser Saison. Doch Kobels Entschlossenheit, zurückzukommen, deutet darauf hin, dass er eine Schlüsselfigur für die Mannschaft bleibt. Unterdessen richtet sich der Fokus des Clubs nun auf die anstehenden Aufgaben – beginnend mit dem nächsten Ligaspiel.
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