Klinikpersonal protestiert gegen geplante Kassenreform und drohende Stellenkürzungen
Claudia SeidelKlinikpersonal protestiert gegen geplante Kassenreform und drohende Stellenkürzungen
An einer Klinik findet derzeit eine Protestaktion gegen den Entwurf eines Gesetzes zur Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung statt. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Gewerkschaftsvertreter sowie der Personalrat fürchten eine Verschlechterung der Arbeitsbedingungen und mögliche Stellenstreichungen, sollte das Gesetz in seiner aktuellen Form verabschiedet werden.
Im Rahmen der Demonstration ist für Donnerstag von 9:30 bis 10:15 Uhr eine Fotoaktion im Hörsaal des Pathologiegebäudes am Reisingerweg geplant. Zuvor wird um 8 Uhr eine außerordentliche Betriebsversammlung stattfinden, um die Forderungen der Protestierenden zu unterstreichen.
Auch die Klinikträger haben Bedenken gegen den Gesetzesentwurf geäußert. Ihre zentrale Forderung ist klar: Der Bundestag darf das Gesetz nicht in der vorliegenden Fassung beschließen. Um ihre Position zu stärken, haben die Organisatoren den rheinland-pfälzischen Gesundheitsminister Clemens Hoch sowie Koalitionsabgeordnete aus dem Bundestag zur Versammlung eingeladen.
Ziel des Protests ist es, sich gegen Änderungen zu stellen, von denen die Beschäftigten befürchten, dass sie ihre Arbeitsplätze und Standards am Arbeitsplatz gefährden. Da sich sowohl Belegschaft als auch Klinikleitung in ihrer Ablehnung einig sind, wächst der Druck auf die Politiker, den Gesetzesentwurf zu überarbeiten.







