04 April 2026, 12:06

Kinder legen Steine auf Gleise – Zugverkehr zwischen Lüneburg und Deutsch Evern lahm

Gruppe von Kindern spielt mit einem Spielzeughahn auf einem Eisenbahngeleise, umgeben von Häusern und Bäumen, mit Text unten.

Kinder legen Steine auf Gleise – Zugverkehr zwischen Lüneburg und Deutsch Evern lahm

Zugverkehr zwischen Deutsch Evern und Lüneburg durch Steine auf Gleisen gestört

Am Montagabend kam es zu Behinderungen im Zugverkehr zwischen Deutsch Evern und Lüneburg, nachdem Kinder Steine auf die Gleise gelegt hatten. Der Vorfall führte zu Verspätungen, und die Behörden warnen nun vor den schweren rechtlichen und sicherheitstechnischen Folgen solcher Handlungen.

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Zugführer hatten am Montagabend zunächst mehrere Kinder auf den Gleisen bemerkt. Kurze Zeit später wurden Steine auf den Schienen entdeckt, woraufhin die Bundespolizei eingreifen und die Gegenstände entfernen musste. Während der Räumungsarbeiten kam es zu Verzögerungen im Fahrplan.

Die Bundespolizei betont, dass das Betreten von Gleisanlagen äußerst gefährlich ist. Selbst kleine Gegenstände können schwere Unfälle verursachen, bei denen Fahrgäste zu Schaden kommen und Züge erhebliche Beschädigungen erleiden. Nach deutschem Recht stellt das vorsätzliche Platzieren von Hindernissen auf Schienen eine Straftat dar – konkret einen gefährlichen Eingriff in den Bahnverkehr. Täter, auch wenn es sich um Minderjährige handelt, müssen mit strafrechtlichen Konsequenzen und hohen Schadensersatzforderungen rechnen.

Die Behörden gehen davon aus, dass Kinder und Jugendliche die Gefahren im Bahnbereich oft nicht ausreichend einschätzen. Angesichts der beginnenden Schulferien werden Eltern aufgefordert, mit ihren Kindern über die Risiken zu sprechen. Zeugen des Vorfalls werden gebeten, sich an die Bundespolizeiinspektion Bremen zu wenden.

Die Störung unterstreicht die anhaltenden Risiken durch unbefugtes Betreten von Gleisanlagen. Die Polizei wiederholt, dass solche Handlungen nicht nur Menschenleben gefährden, sondern auch schwere rechtliche Folgen nach sich ziehen. Die Ermittlungen zu dem Vorfall laufen noch.

Quelle