Kai Wegner fehlt bei Berliner Bildungsdebatte – wer vertritt die CDU-Zukunft?
Claudia SeidelKai Wegner fehlt bei Berliner Bildungsdebatte – wer vertritt die CDU-Zukunft?
In der jüngsten Debatte zur Bildungspolitik in Berlin fehlte der CDU-Spitzenkandidat Kai Wegner. Stattdessen nahm seine Bildungssenatorin, Katharina Günther-Wünsch, an der Diskussion teil. Bei der Veranstaltung trafen Vertreter der großen Parteien zusammen, um ihre bildungspolitischen Prioritäten darzulegen.
Die Berliner Bildungsallianz hatte die Debatte organisiert und die Spitzenkandidaten aller Parteien eingeladen. Neben Günther-Wünsch nahmen Steffen Krach (SPD), Elif Eralp (Die Linke) und Werner Graf (Bündnis 90/Die Grünen) teil. Der Moderator bemerkte, dass Eralp, Graf und Krach bereits in zehn oder elf früheren Diskussionen gemeinsam aufgetreten seien.
Wegner war in den letzten Wochen auffällig oft bei wichtigen Debatten abwesend. Quellen aus dem Umfeld der Konkurrenten verweisen auf seine wiederholten Absagen bei Veranstaltungen zu Kunst und Kultur, der Prävention von Antisemitismus sowie der Zukunft der Arbeit. Bei der Antisemitismus-Debatte vertrat ihn Justizsenator Felor Badenberg.
Krach hingegen hat sich aktiv um die Teilnahme an öffentlichen Diskussionen bemüht. Wegeners begrenzte Präsenz wirft Fragen auf, ob er künftig noch eingeladen wird – insbesondere, wenn das Trio Eralp, Graf und Krach weiterhin die Debatten dominiert. Allerdings hat er seine Teilnahme an einer kommenden Podiumsdiskussion über Kleingärten zugesagt.
Die Debatte verlief mit Günther-Wünsch als Vertreterin der bildungspolitischen Positionen der CDU. Wegeners häufige Abwesenheit könnte sich auf seine Einbindung in künftige Veranstaltungen auswirken. Seine bestätigte Teilnahme an der Diskussion über Kleingärten deutet jedoch darauf hin, dass er sich möglicherweise doch stärker in öffentliche Formate einbringen wird.






